Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Interviews mit zeitgenössischen Jazzmusikern, die das Wiederaufleben des Jazz von Mitte der 1980er Jahre bis 1990 einfängt und eine Vielzahl von Künstlern und ihre Sichtweisen auf das Genre vorstellt. Das Buch zeichnet sich durch eine fesselnde Erzählweise und wertvolle Einblicke aus.
Vorteile:Wunderbare und authentische Erzählungen von Musikern. Die Interviews reichen von klassischen Jazzmusikern bis hin zu innovativen Musikern und bieten einen pluralistischen Blick auf den Jazz. Die Interviews sind gut redigiert, so dass sie leicht zu lesen sind. Es wird als eine der besten Sammlungen von Interviews mit Jazzmusikern gelobt und bietet eine anregende Perspektive im Vergleich zu traditionellen Jazzgeschichten.
Nachteile:Dem Buch fehlt ein Index, was das Navigieren erschwert. Gelegentlich werden Namen falsch wiedergegeben. Einige Interviews sind zwar interessant, bieten aber keine tiefen Einblicke in die Musiker.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Talking Jazz
Während des Lesens leuchten Glühbirnen auf: das war es, was ihr bei den Aufnahmen durch den Kopf ging; jetzt kann ich sehen, woher er diesen Sound hat" -- LA Weekly
43 Jazz-Gespräche.
Miles Davis, Gil Evans, Dizzy Gillespie, Jon Hendricks, Max Roach, Betty Carter, Jackie McLean, Don Cherry, Sonny Rollins, McCoy Tyner, Archie Shepp, Herbie Hancock, Tony Williams, Keith Jarrett, Wynton Marsalis und Jack DeJohnette - dies sind nur einige der Jazzmusiker, deren Gespräche mit Ben Sidran in diesem Band aufgezeichnet sind. In anregenden, persönlichen und informativen Gesprächen geben sie nicht nur ihre Persönlichkeiten preis, sondern erläutern auch detailliert Aspekte der Performance, der Technik, des Geschäfts, der Geschichte und der Gefühle des Jazz. Talking Jazz, das um bisher unveröffentlichte Dialoge mit David Murray, Dr. John und Mose Allison erweitert wurde, ist zweifellos die beste mündliche Geschichte des jüngeren und zeitgenössischen Jazz.