
Speak Thus: Christian Language in Church and World
"In ihren verschiedenen Formen ist die Sprache ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Mission. Das Evangelium ist eine Botschaft, eine Nachricht, die weitergegeben werden muss, damit sie von den anderen erkannt wird.
Die Wirklichkeit Gottes kann jedoch nicht durch christliches Wissen erschöpft werden, und christliches Wissen kann nicht durch unsere Worte erschöpft werden. Dabei hat die Philosophie der Moderne dem Christentum ein verarmtes Erbe hinterlassen, in dem es diese Dinge denken kann. In Speak Thus erforscht Craig Hovey die Möglichkeiten und Grenzen des christlichen Sprechens.
Diese Essays, die zuweilen ethisch, erkenntnistheoretisch und metaphysisch geprägt sind, gehen der Frage auf den Grund, was es bedeutet, heute Kirche zu sein. In der Praxis hat das christliche Leben oft eine sprachliche Form, die auf überraschende Weise das Engagement der Menschen einbezieht und offenbart, wie etwa derjenigen, die sich um Kranke kümmern oder derjenigen, die angesichts von Gewalt als Friedensstifter auftreten.
Da das Sprechen auf eine bestimmte Art und Weise im Gegensatz zu einer anderen erlernt werden muss, sind christliche Sprecherinnen und Sprecher auch Wegweiser, die bezeugen, wie wichtig die Kirchen für die Weitergabe der Freude an christlichen Sprechweisen sind. Durch die konstruktive Auseinandersetzung mit Gesprächspartnern wie Ludwig Wittgenstein, George Lindbeck, Jeffrey Stout, Stanley Hauerwas, John Howard Yoder, Thomas von Aquin und der Theologie der radikalen Orthodoxie bietet Hovey eine herausfordernde Vision der Kirche, die in der Lage ist, mit einer Zuversicht zu sprechen, die nur aus einer tiefen Achtsamkeit für ihre eigenen Grenzen erwächst, und die gleichzeitig in der Lage ist, in einer Welt, die der Worte überdrüssig ist, prophetisch zu sprechen".