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Squirrel Hill: The Tree of Life Synagogue Shooting and the Soul of a Neighborhood
Ein eindringliches Porträt der Kämpfe und Triumphe einer einzigartigen Gemeinschaft nach einer unsäglichen Tragödie, das die Hoffnungen, Ängste und Spannungen aufzeigt, denen sich alle Amerikaner auf dem Weg zur Heilung stellen müssen.
Squirrel Hill, Pittsburgh, ist eines der ältesten jüdischen Viertel des Landes, bekannt für seine engmaschige Gemeinschaft und die vielen Mehrgenerationenfamilien. Am 27. Oktober 2018 tötete ein Bewaffneter elf Juden, die in der Tree of Life Synagoge in Squirrel Hill beteten - der tödlichste antisemitische Angriff in der amerikanischen Geschichte.
Viele Stadtteile würden nach einem solchen Ereignis verständlicherweise in Verzweiflung und Schuldzuweisungen versinken, aber nicht dieser. Mark Oppenheimer verlagert den Fokus von dem Verbrecher und seinem Verbrechen weg und stellt stattdessen die historische, temperamentvolle Gemeinschaft in den Mittelpunkt des Geschehens. Er spricht mit Bewohnern und Nichtbewohnern, Juden und Nichtjuden, Überlebenden und Zeugen, Teenagern und Senioren, Aktivisten und Historikern.
Zusammen ergeben diese Geschichten einen kaleidoskopischen und nuancierten Bericht über kollektive Trauer, Liebe, Unterstützung und Wiederbelebung. Oppenheimer schildert aber auch den schwierigen Dialog und die chaotischen Konfrontationen, denen sich Squirrel Hill im Zuge des Heilungsprozesses stellen musste und die ein notwendiger Bestandteil von echtem Wachstum und Verständnis in jeder Gemeinschaft sind. Er hat die Lebendigkeit und Fürsorge, die Squirrel Hill noch immer auszeichnen, ehrfürchtig eingefangen, und es ist diese phänomenale Widerstandsfähigkeit, die jedem Ort, der mit Diskriminierung und Hass belastet ist, als Inspiration dienen kann.