Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Darstellung der diplomatischen Beziehungen der Tokugawa-Periode, wobei die oft übersehenen Beziehungen zu Korea und dem Königreich Ryukyu besonders hervorgehoben werden. Es stellt herkömmliche Darstellungen über Japans isolationistische Politik in Frage und präsentiert revisionistische Erkenntnisse, die zum Nachdenken anregen.
Vorteile:Äußerst nützliche Einblicke in die Tokugawa-Diplomatie, insbesondere in den Ryukyu-Abschnitt, die in der englischen Literatur selten sind. Das Buch bietet wertvolle revisionistische Perspektiven, die zum Nachdenken und Überdenken bestehender Überzeugungen anregen.
Nachteile:Der Autor mag bestimmte Punkte überbetonen, was zu Wiederholungen führt, die den Leser langweilen könnten. Manche mögen die Lektüre manchmal als schmerzhaft empfinden, aber wenn man durchhält, wird man belohnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
State and Diplomacy in Early Modern Japan: Asia in the Development of the Tokugawa Bakufu
Entgegen der traditionellen Sichtweise auf das frühe moderne Japan (1600-1868) als klassischer Fall von "Isolationismus" zeigt dieses Buch, dass die Herrscher des Tokugawa-Japans eine energische und weitsichtige Außenpolitik gegenüber ihren asiatischen Nachbarn betrieben und wie diese Außenpolitik die inneren Angelegenheiten sowohl widerspiegelte als auch beeinflusste.
Für diese Taschenbuchausgabe hat der Autor ein neues Vorwort verfasst.