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Barbed-Wire Blues: A Blinded Musician's Memoir of Wartime Captivity 1940-1943
Als der Autor, ein junger Militärkapellmeister, in der Schlacht von Corinth verwundet wird, trifft ihn ein Schuss aus nächster Nähe zwischen die Augen. Wie durch ein Wunder überlebt er, ist aber geblendet. In einem Behelfslazarett rettet ihm ein junger griechischer Freiwilliger mit Scheiben von gekochtem Ei das Leben. Gefangene alliierte Sanitäter stellen später die Sehkraft auf einem Auge wieder her.
In diesen bewegenden und unterhaltsamen Memoiren beschreibt Bernard den Alltag in den Kriegsgefangenenlagern in Griechenland und Deutschland. Er gründet eine Theatergruppe und ein Orchester, die vor anderen Kriegsgefangenen und ihren deutschen Bewachern auftreten. Die Anekdoten des Autors, der nicht nur ein begnadeter Musiker, sondern auch ein hervorragender Geschichtenerzähler ist, sind denkwürdig und amüsant. Bernard wurde Ende 1943 über Schweden repatriiert.
Als er auf einem Auge blind und schwer verwundet war, sagte ihm sein neuseeländischer Arzt, ein anderer Kriegsgefangener und Musiker, John Borrie: „Wenn nichts anderes mehr hilft, wird die Musik einen immer aufrichten.“ Der inspirierende, stets optimistische Ton von Barbed Wire Blues wird sicherlich die gleiche Wirkung auf seine Leser haben.