Bewertung:

Das Buch „Stadt unter den Sternen“ ist ein Gemeinschaftswerk, das eine Mischung aus dystopischen Themen, emotionaler Introspektion und einem Erzählstil aufweist, der an klassische Science-Fiction erinnert. In den Rezensionen werden sowohl die fesselnden Qualitäten der Geschichte als auch einige Kritikpunkte in Bezug auf die Entwicklung der Figuren und die Kohärenz der Erzählung hervorgehoben.
Vorteile:⬤ Eine fesselnde und faszinierende Geschichte, die Vergleiche mit den Werken bekannter Autoren wie Simak, Vonnegut und Dickson zieht.
⬤ Der Protagonist Hanson wird als glaubwürdige Figur aus der Arbeiterklasse dargestellt, die mit moralischen Dilemmata zu kämpfen hat.
⬤ Starke thematische Elemente von kognitiver Dissonanz und Gesellschaftskritik sind vorhanden.
⬤ Der Text ist leicht verständlich, ohne übermäßigen Fachjargon, so dass er für ein breites Publikum verständlich ist.
⬤ Das Nachwort fügt eine persönliche Note hinzu und reflektiert über das Vermächtnis von Gardner Dozois.
⬤ Einige Leser fanden die Geschichte stark beschreibend und mit unzureichender Interaktion der Charaktere, insbesondere ohne Nebenfiguren, die die Erzählung bereichern würden.
⬤ Die letzten Teile des Buches werden im Vergleich zum starken Anfang als inkonsistent oder wenig tiefgründig empfunden.
⬤ Einige Kritiker meinen, die Erzählung wirke unzusammenhängend und erinnere eher an eine Sammlung von Geschichten als an einen zusammenhängenden Roman.
⬤ Einige Rezensenten bemängelten eine enttäuschende und zu einfache Auflösung, die zu einem unbefriedigenden Leseerlebnis für diejenigen führt, die sich ein komplexeres Ende erhofft hatten.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
City Under the Stars
Die Stadt unter den Sternen ist der Abschluss einer Reise, die Gardner Dozois und Michael Swanwick vor 25 Jahren unternahmen, als sie die Novelle The City of God veröffentlichten. Mehr als zwei Jahrzehnte später erkannten die beiden, dass die Geschichte noch mehr zu bieten hatte, und begannen, sie zu erweitern. Jetzt, nach dem tragischen Tod von Gardner Dozois, kann die Geschichte vollständig erzählt werden.
Gott war in seinem Himmel - der fünfzehn Meilen entfernt war, genau im Osten.
Weit in der Zukunft der Erde, in einem post-utopischen Höllenloch, schuftet Hanson zehn Stunden am Tag und schaufelt endlose Kohleberge, in Sichtweite der schillernden Mauer, die den Rest der Menschheit von ihren Göttern trennt.
Eines Tages, nach einer selbst verschuldeten Tragödie, verlässt Hanson die Stadt, ohne zu wissen, was er tun wird oder wie er in der Wildnis ohne Arbeit überleben soll. Er fühlt sich von der Mauer angezogen, von dem schwer fassbaren Versprechen Gottes. Und als das Unmögliche geschieht, tritt er hindurch, in die Stadt dahinter.
Das Unmögliche war nur der Anfang.