
Cold War Cities: Politics, Culture and Atomic Urbanism, 1945-1965
Dieses Buch untersucht die Auswirkungen des Kalten Krieges in einem globalen Kontext und konzentriert sich auf die Reaktionen der Städte auf den Atomkrieg. Es untersucht den Urbanismus als Waffe zur Bekämpfung der Gefahren des kommunistischen Eindringens in die amerikanischen Territorien und zur Verbesserung des Lebensstandards der armen Stadtbevölkerung in den US-Städten.
Der Kalte Krieg war die Geburtsstunde der "atomaren Urbanisierung", in deren Mittelpunkt Planung, Politik und kulturelle Praktiken der neu entstandenen Städte standen. In diesem Buch werden Städte in der Arktis, Europa, Asien und Australasien eingehend untersucht, um aufzuzeigen, wie sich militärische, politische, widerständige und kulturelle Praktiken auf die Räume des täglichen Lebens auswirkten.
Es geht Fragen der Stadtplanung und -entwicklung nach, wie zum Beispiel: Wie wirkte sich die Bedrohung durch einen Atomkrieg auf die Planung in verschiedenen geografischen Dimensionen aus? Wie sahen die Muster der bebauten Umwelt, die architektonischen Formen und die materielle Ästhetik des atomaren Städtebaus an unterschiedlichen Orten aus? Und wie manifestierte sich die "Bombe" in der öffentlichen Verwaltung, den populären Medien, der Kunst und der Wissenschaft? Ein Verständnis des Zeitalters des atomaren Städtebaus kann helfen, die heutigen Herausforderungen zu bewältigen, denen sich die Städte gegenübersehen. Das Buch verleiht den bestehenden Debatten über die ideologisch verfeindeten Supermächte und ihre Verbündeten und ihre geopolitischen Kämpfe in der Hemisphäre eine neue Dimension und hilft, das jahrzehntelange Wachstum nach dem Zweiten Weltkrieg zu verstehen, indem es den Kalten Krieg in den Vordergrund stellt.