
Urban Exile: Theories, Methods, Research Practices
Neue Perspektiven auf ein relevantes Thema: die Art und Weise, wie Exilerfahrungen Städte prägen.
Die Migration hat urbane Räume auf der ganzen Welt verändert, da die neuen Bewohner Gemeinschaften, Nachbarschaften und Kunsträume bilden und die Wahrnehmung dieser Stadtlandschaften durch Migranten und Einheimische gleichermaßen verändern. Dennoch nimmt die Exilforschung selten eine urbane Perspektive ein. Urban Exile füllt diese Lücke, indem es Forschungen zu Exil, Städten und Modernitäten mit Schwerpunkt auf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Anhand von Beispielen aus einer Vielzahl von urbanen Zentren im globalen Norden und Süden stellen Autoren aus verschiedenen Disziplinen neue Ansätze und Forschungspraktiken vor, um die Verflechtung von Exil und Urbanität zu untersuchen. Ihre Arbeiten beleuchten die Herausforderungen und Vorteile, die sich aus der Verknüpfung von Exil- und Stadtforschung ergeben, indem sie Mapping, Oral History, Queerness, Fotografie und vieles mehr diskutieren.
Durch die Wahl des Exils als zentrale Kategorie für methodologische und theoretische Untersuchungen der städtischen Kultur überdenkt das Buch die Anwendung dieses Begriffs in einem transnationalen und historischen Kontext. Mit seinem intersektionalen und internationalen Ansatz sammelt Urban Exile transformative Forschungsarbeiten zu einem dringenden zeitgenössischen Thema.