Bewertung:

Das Buch bietet einen enzyklopädischen Einblick in die Kulturen von 25 kalifornischen Stämmen und hebt sowohl die Recherchen des Autors aus erster Hand als auch die bedeutenden Unterschiede zwischen den Stämmen hervor. Allerdings haben Leser das Buch für seine schlechte Druckqualität und den trockenen, schwer zu lesenden Text kritisiert, zusammen mit den rassistischen Untertönen in einigen Beschreibungen.
Vorteile:⬤ Enthält wertvolle ethnologische Details und Berichte aus erster Hand über 25 kalifornische Stämme.
⬤ Bietet Einblicke in verschiedene Stammesbräuche und Verhaltensweisen.
⬤ Unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner interessieren.
⬤ Originalrecherche, die auf Gesprächen mit den Stämmen selbst und nicht auf Sekundärquellen beruht.
⬤ Schlechte Druckqualität, einschließlich kleiner, schwer lesbarer Schrift und zerknitterter oder gefalteter Seiten.
⬤ Trockener und enzyklopädischer Schreibstil, der es schwer macht, sich auf den Inhalt einzulassen.
⬤ Einige Beschreibungen enthalten rassistische Untertöne.
⬤ Einige Seiten verschwenden Platz und nutzen nicht die gesamte Seite effektiv aus.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Tribes of California
Dieser Klassiker der amerikanischen Indianerethnographie, der ursprünglich 1877 veröffentlicht wurde, ist nun wieder in seiner vollständigen Form erhältlich. In den Sommern 1871 und 1872 besuchte Powers Indianergruppen in den nördlichen zwei Dritteln von Kalifornien.
Als Journalist hatte er keine ethnografische Ausbildung, war aber dennoch ein erstaunlich intelligenter Beobachter, der die Gabe besaß, lebhaft zu schreiben. In einer Reihe von siebzehn Artikeln, die größtenteils in der Zeitschrift The Overland Monthly veröffentlicht wurden, berichtete er wahrheitsgetreu, was er hörte, und schilderte genau, was er bei den überlebenden Eingeborenen der Goldrauschzeit sah. Diese wurden von Powers teilweise ungeschrieben, ergänzt und neu geordnet, um 1877 als Bericht des U.
S. Geographical Survey of the Rocky Mountain Region veröffentlicht zu werden.
Powers' Buch ist nach wie vor grundlegend und wird von allen, die sich mit den Kulturen der Ureinwohner beschäftigen, herangezogen. Die Ausgabe von 1877 war nicht sehr umfangreich, und „Tribes of California“ wird aufgrund der wachsenden Nachfrage nach diesem seltenen Band nun endlich nachgedruckt. Für diese Ausgabe wurden alle Originalabbildungen beibehalten und der grundlegende Text als Faksimile gedruckt.
Professor Robert F. Heizer hat den gesamten Text mit Anmerkungen versehen und eine Einleitung verfasst, die das zeitgenössische Denken über den Band aufzeigt.