Statius: Achilleus

Bewertung:   (4,1 von 5)

Statius: Achilleus (Dilke O. a. W.)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Die Rezensionen heben den wertvollen Kommentar des Buches zu einem vernachlässigten Epos hervor, warnen aber auch potenzielle Leser, dass der Text ausschließlich auf Latein ist.

Vorteile:

Der Kommentar von Dilke ist aufschlussreich und trägt zum besseren Verständnis des Textes bei. Das Buch wird im Zusammenhang mit der Wiederentdeckung vernachlässigter Epen der klassischen Literatur als bedeutend angesehen.

Nachteile:

Der Text ist ausschließlich in Latein verfasst, was für Leser, die keine Lateiner sind, möglicherweise nicht geeignet ist, wie die Frustration mindestens eines Rezensenten über diesen Punkt zeigt.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Statius: Achilleid

Inhalt des Buches:

Statius' Achilleid ist vielleicht das bemerkenswerteste aller lateinischen epischen Gedichte. Das Projekt, das gesamte Leben von Achilles zu erzählen, wurde durch den frühen Tod des Dichters unterbrochen.

Dennoch haben das vollendete erste Buch und der erste Teil des zweiten Buches einen Charme und eine Frische, die nur in einigen von Ovids lebendigsten und fesselndsten Werken zu finden sind. Das Gedicht erzählt, wie die Meeresnymphe Thetis in einem vergeblichen Versuch, ihren Sohn vor seinem Schicksal im Trojanischen Krieg zu bewahren, ihn als Mädchen verkleidet auf der Insel Scyros versteckt. Dort verliebte er sich in die schöne Deidamia, gleichzeitig aber auch in die Vorstellung vom Ruhm im Krieg.

Seine weibliche Verkleidung wurde schließlich von Odysseus und Diomedes durchdrungen, die ihn dazu brachten, seine wahren kriegerischen Ambitionen zu offenbaren. Indem er diese Geschichte erzählt, erforscht Statius die Natur des Geschlechts und die Grenzen des epischen Genres, während er sich selbst spielerisch und geistreich in der epischen - und weiteren - poetischen Tradition positioniert. Diese Themen werden in einer neuen Einführung von Robert Cowan erörtert, die einen Überblick über die neueste Forschung zum Gedicht gibt.

Seine Bewertung, ganz im Sinne der modernen Kritik, kontrastiert und ergänzt den traditionellen textlichen und philologischen Kommentar von O. A. W.

Dilke. Die Kombination dieser beiden unterschiedlichen Ansätze wird Studenten und Doktoranden bei der Lektüre des Textes helfen und gleichzeitig ein wertvolles Hilfsmittel für den fortgeschrittenen Wissenschaftler darstellen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781904675112
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2005
Seitenzahl:188

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