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Stealing
Dieser kraftvolle Roman sollte sich in die Reihe von Klassikern wie Ernest J. Gaines The Autobiography of Miss Jane Pittman, Helena Maria Viramontes Under the Feet of Jesus und Harper Lees To Kill a Mockingbird einreihen" - New York Times Book Review.
Ein fesselnder Roman über ein Cherokee-Kind, das in den 1950er Jahren von seiner Familie getrennt und auf ein christliches Internat geschickt wird - eine ehrgeizige, augenöffnende Abrechnung mit der Geschichte und den Vorurteilen einer Kleinstadt von der Pulitzer-Preis-Finalistin Margaret Verble.
Kit Crockett lebt mit ihrem trauernden, verwitweten Vater auf einer Farm, pflegt den Garten, angelt im örtlichen Bach und liest Nancy-Drew-Krimis aus dem Büchermobil. Eines Tages entdeckt Kit, dass eine geheimnisvolle und wunderschöne Frau ganz in der Nähe eingezogen ist.
Kit und die Neue, Bella, freunden sich an, und die einsame Kit findet bei ihr Trost. Doch als ein böswilliger Nachbar das herausfindet, findet sich Kit plötzlich im Zentrum eines tragischen, tödlichen Verbrechens wieder und wird zum Mündel des Gerichts. Ihre Cherokee-Familie will sie aufziehen, aber die rechtschaffenen Christen in der Stadt schicken sie stattdessen auf ein religiöses Internat. Kits Erbe wird angegriffen, und sie ist religiöser Indoktrination und anderen Formen des Missbrauchs ausgesetzt. Doch Kit führt heimlich ein Tagebuch, in dem sie ihre Erinnerungen festhält - und offenbart, was sie alles vergessen hat. Im Laufe von Stealing deckt sie die Wahrheit auf, wie sie in der Schule gelandet ist, und plant einen Ausweg. Wenn sie ihren Plan nur rechtzeitig in die Tat umsetzen kann.
In schneller, scharfer und atemberaubender Prosa spinnt Margaret Verble eine kraftvolle Coming-of-Age-Geschichte und bestätigt ihren Platz als unauslöschliche Geschichtenerzählerin und Chronistin der Geschichte.