Bewertung:

Das Buch untersucht den Ansatz der Vereinigten Staaten zur Kriegsführung, insbesondere das Konzept der stellvertretenden Kriegsführung, bei dem Konflikte unter Einsatz von Stellvertretern, Drohnen und privaten Auftragnehmern ausgetragen werden, um die Zahl der Opfer und die politischen Folgen zu minimieren. Er kritisiert diese Strategie als potenziell selbstzerstörerisch und ohne Rechenschaftspflicht, was letztlich den strategischen Zielen und demokratischen Prinzipien der USA schadet.
Vorteile:Gut geschriebene und überzeugende Analyse, klare Argumentation, aufschlussreiche Kritik an der US-Militärstrategie, ausgewogener Blick auf die Vor- und Nachteile der stellvertretenden Kriegsführung und unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für Militärstrategie und -politik interessieren.
Nachteile:Potenziell beunruhigende Schlussfolgerungen über die Diskrepanz zwischen Kriegsführung und Demokratie und die langfristigen Folgen der derzeitigen Strategie könnten von einigen als zu kritisch angesehen werden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Vicarious Warfare: American Strategy and the Illusion of War on the Cheap
Jahrhunderts im Krieg und hat sich in dieser Zeit schrittweise zu einer stellvertretenden Form der Kriegsführung entwickelt, bei der wichtige Aufgaben an Stellvertreter delegiert werden, die Gefährdung des Militärs begrenzt ist und Spezialeinheiten und verdeckte Instrumente zunehmen.
Wichtige strategische Entscheidungen werden unter minimaler Kontrolle oder Beteiligung der Öffentlichkeit getroffen. In dieser fesselnden Darstellung wird die historische Entwicklung dieser besonderen Kriegstradition nachgezeichnet und es werden die Faktoren erläutert, die zu ihrer heutigen Bedeutung beitragen.
Er stellt die taktischen Vorteile der stellvertretenden Kriegsführung den versteckten Kosten und dem Potenzial, erheblichen strategischen Schaden anzurichten, gegenüber.