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Dying for a Laugh: Disaster Movies and the Camp Imagination
Die erste Studie über Katastrophenfilme mit Hilfe der Rezeptionstheorie und der Queer-Theorie.
Dying for a Laugh untersucht die Entwicklung des zeitgenössischen Katastrophenfilms von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart. Ken Feil argumentiert, dass die zeitgenössische Camp-Kultur die Konventionen des Katastrophenfilms der 1970er Jahre sowohl in der Produktion als auch in der Rezeption beeinflusst und reformiert hat.
Das Buch schildert, wie das Genre an Bedeutung gewann, bei Kritik und Publikum in Verruf geriet und ungewollt campy wurde. Anhand von Filmen wie The Poseidon Adventure, The Swarm, Ghostbusters, Independence Day und Mars Attacks! sowie Filmkritiken, Unterhaltungsberichten und Werbematerialien zeigt Feil, dass die Erneuerung des Katastrophengenres in den 1990er Jahren auf Selbstparodie, ironischem Selbstbewusstsein und modernsten Effekten beruhte. Feil untersucht auch die Auswirkungen des 11.
September auf das campy, sadistische Vergnügen des Genres anhand von Filmen wie The Sum of All Fears, The Core und The Day After Tomorrow. Diese Analyse des "High Concept Camp" stützt sich auf verschiedene Methoden und Theorien, wie Rezeptionsgeschichte, Textanalyse, Neoformalismus, politische Ökonomie, Genreanalyse, Feminismus und Queer-Theorie.