Bewertung:

Das Buch enthält bewegende Briefe von Oberst Alexis von Roenne, einem deutschen Offizier, der sich der Nazi-Ideologie widersetzte und selbst im Angesicht des drohenden Todes tiefes Gottvertrauen zeigte. Seine Briefe spiegeln seine innere Auseinandersetzung mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs wider und bieten tiefe Einblicke in die Liebe, den Glauben und den menschlichen Geist in Zeiten großer Unruhen.
Vorteile:Die Briefe werden als großartig geschrieben beschrieben, mit einer delikaten Sprache und tiefgründigen Gefühlen. Das Buch bietet eine einzigartige und berührende Perspektive auf einen deutschen Offizier, der sich den Nazi-Ideologien widersetzte und seinen christlichen Glauben inmitten von Widrigkeiten aufrechterhielt. Die Leserinnen und Leser schätzen die Tiefe der Emotionen und Überlegungen, die in den Briefen zum Ausdruck kommen und die das Buch zu einer herzlichen und bedeutungsvollen Lektüre machen.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine spezifischen Nachteile genannt. Manche Leser könnten jedoch den historischen Kontext oder die Thematik um einen Nazi-Offizier als komplex oder herausfordernd empfinden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Dying We Live: The Final Messages and Records of the Resistance
Ein protestantischer Pfarrer und ein katholischer Schriftsteller haben in Zusammenarbeit mit der Amerikanerin Kathe Kuhn die letzten Worte derjenigen zusammengetragen, die unter dem Nazi-Terror das Unrecht nicht hinnehmen oder befolgen wollten und denen die Hinrichtung drohte. Ihre Briefe und Botschaften waren an ihre Liebsten gerichtet, in einer Situation, die die letzte Wahrheit in jedem Menschen hervorruft.
Diese Sammlung ist weder ein rein historisches noch ein politisches Protokoll, sondern ein zutiefst menschliches, und ihre Wirkung auf den Leser ist wider Erwarten eher stärkend als deprimierend. Der größte Dank gebührt den Empfängern der Briefe - den Witwen, Kindern, Eltern, Freunden und Verwandten der Schreiber. Sie haben uns erlaubt, das zu veröffentlichen, was für sie ausschließlich ihr Eigentum war, ein heiliger Besitz.
Nicht seit der Zeit der Märtyrer der frühen Kirche, so schien es dem Herausgeber Helmut Gollwitzer, gab es eine solche Fülle von Zeugnissen eines im Tod triumphierenden Glaubens. Käthe Kuhn (Oomlaute über dem 'a' wenn möglich hinzufügen)