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Stars and Silhouettes: The History of the Cameo Role in Hollywood
Stars and Silhouettes: The History of the Cameo Role in Hollywood (Stars und Silhouetten: Die Geschichte der Cameo-Rolle in Hollywood) zeichnet die Geschichte der Cameo-Rolle nach, wie sie im Kino des zwanzigsten Jahrhunderts entstanden ist. Obwohl der Cameo in der Filmkultur seit über einem Jahrhundert existiert, erklärt Joceline Andersen, dass diese Rolle nicht streng definiert werden kann, da sie als eine Konstellation von Interaktionen zwischen Dauer und Wiedererkennung existiert, die davon abhängt, wer zuschaut und wann. Auch das Publikum des 21. Jahrhunderts, das vom Leben der Filmstars überschwemmt wird und sich an die Bilder seiner persönlichen Freunde auf der Leinwand gewöhnt hat, findet Cameos weiterhin überraschend und fesselnd. Cameos offenbaren die Verbindungen zwischen unserer Besessenheit von Berühmtheiten und unserem Wunsch, an der mächtigen Kulturindustrie der heutigen Gesellschaft teilzuhaben.
Kapitel 1 beginnt mit den Vorläufern des Cameos in der visuellen Kultur und dem Porträt im Besonderen - von den Vitagraph-Führungskräften in den 1910er Jahren bis zum Aufkommen der Schauspieler als Filmstars kurz danach. Kapitel 2 befasst sich mit dem Wunsch der Fans nach einem Blick hinter die Kulissen Hollywoods, der den Erfolg der mit Cameos besetzten Hollywood-Filme begründete, mit denen die selbstherrlichen Studios ihre glamouröse Starbesetzung so sichtbar wie möglich machen wollten. In Kapitel 3 wird die Entwicklung des Cameos in der Komödie nachgezeichnet, wo Cameos nicht nur Einblicke in die besten, sondern auch in die schlechtesten Momente von Berühmtheiten geben. In Kapitel 4 wird untersucht, wie der Gastauftritt im Fernsehen zu einem wichtigen Mittel für Stars und Studios wurde, um sowohl ihre Filme als auch Stars aus anderen Medien zu vermarkten, und zwar in einer Branche, die eine zunehmend integrierte Medienlandschaft widerspiegelt. In Kapitel 5 untersucht Andersen Cameos von Autoren und den Cameo als Zeichen der Autorenschaft. Cameos des Regisseurs bekräftigen das Interesse der Fans am Film nicht nur als Bühne für Schauspieler, sondern auch als Forum für die Sichtbarkeit des Regisseurs.
Cameos schaffen einen partizipatorischen Raum für die Zuschauer, in dem das Erkennen derjenigen, die unter den Statisten und kleinen Rollen hervorgehoben werden, den Fans die Möglichkeit gibt, ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Stars und Silhouetten gehört in das Regal eines jeden Wissenschaftlers, Studenten und Lesers, der sich für Filmgeschichte und Starstudien interessiert.