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Steven Soderbergh: Interviews, Revised and Updated
Die lange und produktive Karriere von Steven Soderbergh (geb. 1963) lässt sich nicht so einfach kategorisieren. Von seinem Durchbruch im Jahr 1989 mit Sex, Lügen und Video bis 2013, als er sich aus dem Filmgeschäft zurückzog, um sich anderen Tätigkeiten zu widmen, darunter dem Fernsehen, gleicht das Werk des Regisseurs einem ausgeklügelten Experiment. Soderberghs Hollywood-Vehikel wie die Ocean's Eleven-Filme, Contagion und Magic Mike erscheinen ebenso riskant und unkonventionell wie Low-Budget-Filme wie Schizopolis, Bubble und The Girlfriend Experience.
Diese aktualisierte Ausgabe beschreibt die wichtigsten Momente seiner Karriere: seine kreative Krise im Zusammenhang mit seinem vierten Film, The Underneath; seine Verjüngung mit dem Ultra-Low-Budget-Free-Style Schizopolis; die Mainstream-Erfolge Erin Brockovich, Traffic und die Ocean's Eleven-Filme; und sein fortwährendes Engagement, sein Handwerk mit so unterschiedlichen Filmen wie Verschwörungsthrillern, sexy Dramen und Biopics über Che Guevara und Liberace voranzutreiben.
In diesen Gesprächen, die sich über fünfundzwanzig Jahre erstrecken, zeigt sich Soderbergh in seinen späteren, etablierteren Jahren ebenso zurückhaltend und unbeschwert wie zu Beginn seiner Filmkarriere. Er zeigt sich als ein Mann, der sich vom Glanz und der Macht Hollywoods nicht einschüchtern lässt und vor allem ein wirklich unabhängiger Filmemacher bleibt, der sich nicht scheut, sich die Hände schmutzig zu machen und selbst zur Kamera zu greifen.