Bewertung:

Marianne Liles Memoiren „Stiefmutter“ erforschen die Komplexität und die Herausforderungen, die es mit sich bringt, eine Stiefmutter zu sein und die Beziehungen innerhalb einer gemischten Familie zu meistern. Es bietet eine Mischung aus aufrichtigen Reflexionen, Kämpfen und Einsichten in die Familiendynamik, die es sowohl für Stiefmütter als auch für diejenigen, die nicht in dieser Rolle sind, nachvollziehbar macht.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd erzählt
⬤ bietet eine ehrliche und unverfälschte Darstellung der Herausforderungen, mit denen Stiefmütter konfrontiert sind
⬤ bietet wertvolle Einblicke in gemischte Familien
⬤ spricht ein breites Publikum an
⬤ ist emotional und regt zum Nachdenken an
⬤ ist zugänglich und leicht zu lesen.
⬤ Einige Leser empfanden die Erzählung als repetitiv oder selbstverliebt
⬤ einige Rezensenten waren der Meinung, dass die Reflexionen der Autorin zu Sympathieproblemen führten
⬤ andere erwarteten dramatischere Entwicklungen
⬤ einige meinten, dass es gegen Ende keinen Sinn mehr hatte.
(basierend auf 65 Leserbewertungen)
Stepmother: A Memoir
Stiefmutter erzählt die Geschichte von Marianne Lile, die einen Mann kennenlernte, sich verliebte, heiratete und aus den Flitterwochen mit einem neuen Etikett nach Hause kam: Stiefmutter.
Diese Rolle nahm sie anfangs an - aber sie entdeckte schnell, dass sie in einer schwierigen Situation allein war, ohne Handbuch und ohne Mentor. Hier beschreibt Lile die Komplexität der Rolle der Stiefmutter in einer Familie und in der Gesellschaft und teilt ihre Erfahrungen mit einem Etikett, das oft missverstanden wird und durch die zahlreichen Mythen in der Gesellschaft belastet ist.
Aufrichtig und ergreifend ist Stiefmutter eine Geschichte von Liebe und Gleichheit, Ärger und Verzweiflung, Resignation und Hoffnung - und letztlich eine Geschichte von Familie.