Bewertung:

Das Buch bietet einen eindringlichen und tiefgreifenden Bericht über den Bürgerkrieg in Sri Lanka und schildert die Gräueltaten, denen tamilische Zivilisten in der Endphase des Konflikts ausgesetzt waren. Frances Harrison, eine ehemalige BBC-Korrespondentin, berichtet aus erster Hand und stellt anhand von Recherchen Themen wie die Brutalität der Regierung, die internationale Komplizenschaft und die langfristigen Folgen für das tamilische Volk heraus. Obwohl es für seine ausgewogene Darstellung und seinen gut recherchierten Inhalt gelobt wird, wurde es von einigen Lesern kritisiert, die die Genauigkeit und Voreingenommenheit der Berichte in Frage stellen.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und mit Berichten aus erster Hand
⬤ schockierende und augenöffnende Darstellung des Bürgerkriegs
⬤ lenkt die Aufmerksamkeit auf einen weitgehend ignorierten Konflikt
⬤ hebt das Leiden der tamilischen Zivilbevölkerung hervor
⬤ ausgewogene Sichtweise sowohl der srilankischen Regierung als auch der Tamil Tigers
⬤ bewegende Erzählungen, die die Erfahrung des Krieges vermenschlichen
⬤ geschrieben in einem zugänglichen Stil, der es zu einer schnellen Lektüre macht.
⬤ Kontroverse Diskussion über Voreingenommenheit und Genauigkeit: einige Leser behaupten, das Buch beruhe stark auf Tamilnet-Propaganda
⬤ einige Kritiker sind der Meinung, dem Bericht fehle es an Tiefe
⬤ Wahrnehmungen von Sensationslust
⬤ Berichte über Irreführung oder Fälschung durch diejenigen, die den Krieg anders erlebt haben.
(basierend auf 38 Leserbewertungen)
Still Counting the Dead - Survivors of Sri Lanka's Hidden War (Harrison Frances (Oxford University))
Während die Welt wegschaute, wurden die Tamilen Sri Lankas, Zivilisten und Rebellen gleichermaßen, fünf Monate lang systematisch und erbarmungslos von ihrer eigenen Regierung angegriffen.
Überlebende der Verwüstung erzählen ihre Geschichten von Opfern, Grausamkeit und Tapferkeit.