Bewertung:

Die Rezensionen zu „Der stille Krieg“ spiegeln ein geteiltes Meinungsbild wider: Einige Leser schätzen die fesselnde Spionagegeschichte und die komplexen Charaktere, während andere kritisieren, dass die erwarteten Intrigen fehlen und der Schwerpunkt auf persönlichen Problemen statt auf Spionage liegt.
Vorteile:Vielen Lesern gefiel das rasante Tempo der Geschichte und sie fanden die Protagonistin Bente Jensen komplex und sympathisch. Auch die unerwarteten Wendungen in Bezug auf die Antagonisten waren für mehrere Rezensenten ein Highlight. Das Buch bietet ein angenehmes Leseerlebnis, so die Meinung derjenigen, die es mochten.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass das Buch die Erwartungen an einen Spionageroman nicht erfüllt, da es sich zu sehr auf das Privatleben und weniger auf die Spionagetätigkeit konzentriert. Es wurden Probleme mit der Formatierung und dem Schreibstil bemängelt, insbesondere die Verwendung von klobigen Sätzen und übermäßigen Pronomen. Einige Leser fanden die Dynamik der Charaktere und die persönlichen Themen ablenkend und uninteressant.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Silent War
Als Leiterin des schwedischen Geheimdienstes in Brüssel hat Bente Jensen viele Feinde, selbst unter denen, die eigentlich ihre Verbündeten sein sollten, wie Jonathan Green vom MI6. In einer Stadt, in der es von konkurrierenden Spionageagenturen nur so wimmelt, ist er die Person, die sie am meisten fürchtet und der sie am meisten misstraut. Und sie hat gute Gründe dafür. Sie haben eine gemeinsame Vergangenheit.
Green war Teil einer Verschwörung des MI6, der seine politischen Gefangenen in einem sicheren Haus in Syrien festhielt, verhörte, folterte und tötete. Diese brisanten Informationen wurden Bente von einem britischen Agenten zugespielt, der unter Gewissensbissen leidet. Als klar wird, dass sie diese Operation aufdecken kann, setzt der MI6 sein ganzes Arsenal an schmutzigen Tricks ein, um sie zu beschämen, zu entehren, ihre Beziehungen zu zerstören und sie aus dem aktiven Dienst zu entfernen.
Doch Greens Privatleben hat mehr mit dem von Bente gemeinsam, als er zugeben möchte. Er selbst ist alles andere als feuerfest. Beide Spione werden zur Zielscheibe der genau kalkulierten Rache des britischen Establishments.
Wie sein hochgelobter Vorgänger Into A Raging Blaze ist auch Andreas Normans neuer Roman ein moralisch und politisch komplexer internationaler Thriller. Sein spannender Plot und seine sympathischen Charaktere zeigen die tragischen menschlichen Folgen von privatem und öffentlichem Verrat.