
Voices of Women Writers: Using Language to Negotiate Identity in (Trans)Migratory Contexts
Dieses Buch untersucht das Phänomen der Selbstübersetzung im Kontext der Mobilität durch die Analyse eines Korpus von Erzählungen von Autoren, die in Italien geboren wurden und dann in englischsprachige Länder gezogen sind. Das Buch hebt die Selbstübersetzung als eine Praxis hervor, die mit einem Prozess der Neudefinition von Identität einhergeht, und veranschaulicht, wie diese Autoren Sprache verwenden, um ihre Identität in (trans)migratorischen Kontexten zu verhandeln und zum Ausdruck zu bringen.
(Trans-)Migration bezieht sich auf einen Prozess, durch den mobile Subjekte "fest in ihrem neuen Land verwurzelt" sind, aber gleichzeitig "vielfältige Verbindungen zu ihrem Heimatland" aufrechterhalten (Schiller, Basch und Szanton Blanc 1995: 48). Die (trans)migrantische Erfahrung steht im Mittelpunkt der schriftstellerischen und selbstübersetzerischen Leistungen der Autoren. Der Grund für ihr Schreiben und Selbstübersetzen. Das Bedürfnis, ihre Stimme in beiden Sprachen auszudrücken, veranlasst sie, einen doppelten Text zu produzieren. In der Tat versuchen sie, eine gleichzeitige existenzielle Einbettung durch eine gleichzeitige sprachliche Einbettung zu erreichen. Andererseits bildet die (trans)migrantische Erfahrung den Gegenstand ihrer Tätigkeit. Sie wird im Text sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der sprachlichen Ebene nachgebildet. In thematischer Hinsicht zeigt sie sich im Überdenken einer Reihe von traditionellen Tropen. Aus sprachlicher Sicht zeigt sie sich im Code-Switching sowie in einer spezifischen Form der Selbstübersetzung, die an der Schnittstelle zwischen Schreiben und Übersetzen angesiedelt ist.
Das Buch untersucht die Erfahrung der Transmigration in Bezug auf das, was Yildiz "das monolinguale Paradigma" (2012) nennt. Diesem Paradigma zufolge besitzen Individuen ausschließlich eine Muttersprache - die Sprache, die wir von unseren Eltern lernen und mit der wir aufwachsen. Die Muttersprache bindet den Einzelnen an bestimmte sprachliche, kulturelle und physische Räume und definiert seine Identität innerhalb präziser Grenzen und Abgrenzungen. Nichtsdestotrotz stellt die Transmigration das monolinguale Paradigma in Frage, da Transmigranten Assoziationen mit mehreren Räumen herstellen. Angesichts der "Unmöglichkeit des monolingualen Paradigmas" (Yildiz 2012) greifen die Autoren auf das Schreiben und (Selbst-)Übersetzen zurück, um ihre transmigrantischen Erfahrungen auf der Seite wiederzugeben und monolinguale Annahmen über Sprache und Identität in Frage zu stellen. Ihre literarischen Produktionen drücken die kreativen und existenziellen Möglichkeiten eines Lebens am Scheideweg aus und nutzen sie.