Bewertung:

Das Buch ist ein inspirierender und tief bewegender Bericht über das Leben von Ian Waterman, der mit einer seltenen neurologischen Erkrankung kämpft, die seine Propriozeption und seinen Tastsinn beeinträchtigt. Das Buch wurde von Dr. Jonathan Cole geschrieben und verbindet persönliche Erzählungen mit wissenschaftlichen Perspektiven, wodurch es für ein breites Publikum zugänglich ist. Viele Leser haben geäußert, dass sie das Buch aufgrund seines fesselnden Charakters nur schwer aus der Hand legen konnten.
Vorteile:⬤ Inspirierende und bewegende Erzählung.
⬤ Gut geschrieben und auch für Nicht-Fachleute verständlich.
⬤ Fesselnde Geschichte, die viele fesselnd fanden.
⬤ Erweitert das Verständnis für den menschlichen Geist und die Entschlossenheit.
⬤ Empfohlen als Begleitlektüre zum Dokumentarfilm.
⬤ Einige Leser fanden es manchmal etwas deprimierend.
⬤ Die Erzählstruktur kann sich klobig anfühlen oder sich wiederholen.
⬤ Unklarheiten über das Alter von Ian Waterman an bestimmten Stellen können die Leser verwirren.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Pride and a Daily Marathon
Im Alter von 19 Jahren wurde Ian Waterman bei der Arbeit plötzlich von einer seltenen neurologischen Krankheit heimgesucht, die ihm jegliches Gefühl unterhalb des Halses raubte. Er fiel zusammengebrochen zu Boden, unfähig zu stehen oder seine Gliedmaßen zu kontrollieren, da er das Gefühl für die Position der Gelenke und die Propriozeption verloren hatte, den "sechsten Sinn" für seinen Körper im Raum, den wir alle als selbstverständlich erachten.
Nach monatelangem Aufenthalt in einer neurologischen Abteilung wurde er als unheilbar eingestuft und zu einem Leben in Abhängigkeit vom Rollstuhl verurteilt. Dies ist die erste US-Veröffentlichung eines bemerkenswerten Buches seines Arztes, Jonathan Cole. Es erzählt die fesselnde Geschichte, einschließlich einer klaren klinischen Beschreibung einer seltenen Erkrankung, wie Waterman entgegen allen Erwartungen durch geistige Anstrengung und schieren Mut ein Leben in voller Mobilität zurückgewann.
Cole beschreibt, wie sich Waterman allmählich an seinen seltsamen Zustand anpasste. Wie die Ärzte vorausgesagt hatten, gab es keine neurologische Genesung.
Er musste jede Bewegung mit den Augen verfolgen, um herauszufinden, wo sich seine Gliedmaßen befanden, da er keine Rückmeldung von seinen peripheren Nerven hatte. Doch mit erstaunlicher Beharrlichkeit entwickelte Waterman ausgeklügelte Tricks und Strategien zur Kontrolle seiner Bewegungen, die es ihm ermöglichten, nicht nur die alltäglichen Probleme des Lebens zu bewältigen, sondern sogar die Herausforderungen von Arbeit, Liebe und Ehe.