
Stress of Family Members in Caring for a Relative with Schizophrenia
Die Zahl der Menschen mit Schizophrenie wird weltweit auf etwa 35 Millionen geschätzt, von denen 20 Millionen in Entwicklungsländern oder weniger entwickelten Ländern leben. Trotz der rasanten Entwicklung bei der pharmakologischen und psychosozialen Behandlung der Schizophrenie haben sich psychosoziale Maßnahmen als gängige Praxis in den psychiatrischen Diensten nur langsam und lückenhaft verbreitet.
Eine spezialisierte Versorgung und neue Frühinterventionsdienste können ein Mittel sein, um Patienten in die gemeindenahen psychiatrischen Dienste einzubinden und die Zahl der erneuten Krankenhausaufenthalte zu verringern; allerdings gibt es nur begrenzte Belege, da es bei der Umsetzung große Unterschiede gibt und die Gesundheitsbehörden nur wenige Leitlinien oder unzureichende Mittel für Früherkennung, häusliche Behandlung und Dienste zur Rückfallprävention bereitstellen. Viele neu erfundene Neuroleptika können die Patienten teilweise vor Umweltbelastungen schützen, müssen aber durch ein therapeutisches soziales Umfeld, insbesondere eine gesunde und unterstützende Familie, ergänzt werden.
Die Unzulänglichkeiten der gemeindenahen Versorgung haben jedoch viele negative Folgen sowohl für die Familien als auch für ihre psychisch kranken Angehörigen, die oft in den Dienst gezwungen werden, um die Unzulänglichkeiten des gemeindenahen Versorgungssystems zu kompensieren. Dieses Buch befasst sich daher auch mit einer wichtigen Frage der Familienpflege: „Sind familiäre Interventionen wirksam, um die Gesundheit und andere Vorteile für die Familien von Menschen mit Schizophrenie zu fördern? „.