
Subjects and Universal Grammar: An Explanatory Theory
Das „Subjekt“ eines Satzes ist ein Konzept, das die Linguisten vor große Herausforderungen stellt.
Die meisten Sprachen haben etwas, das wie ein Subjekt aussieht, aber die Subjekte unterscheiden sich von Sprache zu Sprache in ihrer Natur und ihren Eigenschaften, was sie zu einem interessanten Phänomen für diejenigen macht, die nach linguistischen Universalien suchen. Dieser bahnbrechende Band behandelt die Natur des Subjekts aus einer gleichzeitig formalen und typologischen Perspektive.
Durch die Unterteilung des Subjekts in zwei verschiedene grammatikalische Funktionen wird gezeigt, wie die Natur dieser Funktionen ihre jeweiligen Eigenschaften erklärt, und es wird argumentiert, dass die Aufspaltung der Eigenschaften in „ergativen“ Sprachen (bei denen das Subjekt intransitiver Verben als Objekt markiert wird) daraus resultiert, dass die Funktionen verschiedenen Elementen des Satzes zugewiesen werden. Anhand von Daten aus einer typologisch breiten Palette von Sprachen, darunter Englisch, Hebräisch, Tagalog, Inuit und Acehnesisch, wird erklärt, warum sich selbst in sehr unterschiedlichen Sprachen bestimmte Kerneigenschaften finden lassen.