
Subjectivity, Creativity and the Institution
Bei diesem Buch handelt es sich um eine interdisziplinäre Sammlung von Aufsätzen, die die subjektiven Erfahrungen mit der Beeinflussung der Kreativität durch institutionelle Werte - zum Guten oder zum Schlechten - untersuchen. Es ist eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der einen Einblick in die Umstände gewinnen möchte, die das kreative Individuum in unserer heutigen globalisierten Welt umgeben.
Mit Kapiteln, die von der Funktion des Internets beim Aufbau kreativer sozialer Räume bis hin zu einer Untersuchung der Träumereien des Volkes der Z para Amazonas reichen, führt dieses Buch den Leser in kritische Analysen der vielen unterschiedlichen kreativen Räume ein, die wir uns auf der ganzen Welt geschaffen haben. In einem radikalen Bruch mit der traditionellen akademischen Praxis, Spezialisten und Disziplinen getrennt zu halten, bringt diese Sammlung internationale Wissenschaftler und Praktiker aus vielen Disziplinen zusammen, die alle die gemeinsame Absicht haben, kreative Selbstermächtigung unter den neuen Bedingungen dessen zu verstehen, was der Soziologe Ulrich Beck als Zweite Moderne bezeichnet. Dieser innovative Text beleuchtet den zeitgenössischen globalen Kulturraum, in dem sich vielfältige Geschichten und Traditionen überschneiden und die Gewissheiten der ersten Moderne des Kolonialismus, Nationalismus und der Industrialisierung allmählich in Frage stellen.
Die in dieser Sammlung enthaltenen Aufsätze entstanden im Rahmen der Konferenz "Subjektivität, Kreativität und die Institution", die vom Forschungszentrum für Chinesisch-Australische Studien an der Sun Yat-sen Universität in Guangzhou, China, einberufen und in der John Curtin Gallery in Perth, Australien, abgehalten wurde. Sie enthält den Hauptvortrag der angesehenen australischen Soziologin Professor Raewyn Connell.