Subtraktive Schulbildung: U.S.-mexikanische Jugendliche und die Politik der Fürsorge

Bewertung:   (4,6 von 5)

Subtraktive Schulbildung: U.S.-mexikanische Jugendliche und die Politik der Fürsorge (Angela Valenzuela)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Subtractive Schooling untersucht die systembedingten Ungleichheiten innerhalb des amerikanischen Bildungssystems und konzentriert sich dabei insbesondere auf die Erfahrungen mexikanisch-amerikanischer Jugendlicher und die Bedeutung eines kulturell relevanten Unterrichts. Während viele Leser das Buch als aufschlussreich und wichtig für das Verständnis der Bildungsreform empfinden, kritisieren andere, dass es zu forschungslastig und schwer zugänglich ist.

Vorteile:

Das Buch bietet tiefe Einblicke in die Herausforderungen, mit denen mexikanisch-amerikanische Schüler im Schulsystem konfrontiert sind, betont die Bedeutung des Verständnisses und der Wertschätzung des kulturellen Hintergrunds der Schüler und gilt als Pflichtlektüre für Pädagogen, die sich für Gerechtigkeit interessieren. Viele Rezensenten finden den ethnografischen Ansatz überzeugend und wertvoll für die Förderung des Selbstbewusstseins in der Unterrichtspraxis.

Nachteile:

Mehrere Leser merken an, dass das erste Kapitel mit akademischer Sprache überfrachtet ist, was das Lesen erschwert. Einige finden das Buch zu detailliert und repetitiv und meinen, es hätte gekürzt werden können. Außerdem wird bemängelt, dass Teile der Forschung veraltet oder für aktuelle Fragen im Bildungswesen nicht mehr so relevant sind.

(basierend auf 26 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Subtractive Schooling: U.S.-Mexican Youth and the Politics of Caring

Inhalt des Buches:

(Gewinner des 2000 Outstanding Book Award der American Educational Research Association)

Gewinner des 2001 American Educational Studies Association Critics' Choice Award.

Honorable Mention, 2000 Gustavus Myers Outstanding Book Awards

Subtractive Schooling bietet einen Rahmen für das Verständnis der in der Literatur häufig beschriebenen und von der Autorin in ihrem ethnographischen Bericht über Jugendliche, die eine umfassende, fast ausschließlich mexikanische innerstädtische High School in Houston besuchen, beobachteten Leistungsmuster von Einwanderern und von in den USA geborenen Minderbegabten. Valenzuela argumentiert, dass die Schulen den Jugendlichen in zweierlei Hinsicht Ressourcen entziehen: erstens durch die Ablehnung ihrer Definition von Bildung und zweitens durch assimilatorische Maßnahmen und Praktiken, die ihre Kultur und Sprache auf ein Minimum reduzieren. Eine wichtige Folge ist die Erosion des sozialen Kapitals der Schüler, die sich im Fehlen von akademisch orientierten Netzwerken unter akkulturierten, in den USA geborenen Jugendlichen zeigt.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780791443224
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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