
Subversive Legal History: A Manifesto for the Future of Legal Education
Provokativ, kühn und herausfordernd, verjüngt dieses Buch nicht nur das historische Studium des Rechts, sondern auch die Rolle der juristischen Fakultäten, indem es fragt, welche Geschichten wir erzählen und welche wir vergessen.
Es argumentiert, dass ein historischer Ansatz zum Recht das Herzstück des Lehrplans der juristischen Fakultät sein sollte. Historische Perspektiven auf das Recht sind weit davon entfernt, archaisch, elitär und langweilig zu sein, sie sind und sollten subversiv sein. Der Vergleich mit der Vergangenheit macht deutlich, dass das Recht und die Rechtsinstitutionen nicht feststehen, sondern konstruiert sind, dass jede im Recht gezogene Linie und alles, was das Recht für heilig hält, in Wirklichkeit willkürlich ist und dass das Umfeld, in das Jurastudenten sozialisiert werden, ein historisches Konstrukt ist. Es bedarf eines subversiven Ansatzes, um den autorisierten Charakter des Rechts hervorzuheben, in Frage zu stellen, zu dekonstruieren und zu rekonstruieren, und um aufzuzeigen, dass ein rechtlicher Wandel in größerem Umfang möglich ist. Dies ist keineswegs archaisch, sondern macht die Rechtsgeschichte anarchisch.
Die subversive Rechtsgeschichte ist kein Typus der Rechtsgeschichte, sondern ihr bestimmendes Merkmal, wenn sie ein zentraler Bestandteil des juristischen Hochschullebens sein soll. Es beschreibt eine juristische Methode, die nicht nur spezialisierten Rechtshistorikern vorbehalten sein sollte, sondern zum Handwerkszeug aller Jurastudenten, Lehrer und Forscher gehören sollte.
Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die an juristischen Fakultäten arbeiten und studieren, da es einen radikal neuen Ansatz nicht nur für das historische Studium des Rechts, sondern auch für den Inhalt, den Zweck und das Ziel der juristischen Ausbildung vorschlägt. Ein subversiver Ansatz kann die juristischen Fakultäten revolutionieren, indem er eine ehrgeizigere juristische Ausbildung bietet, die in der sozio-rechtlichen Realität verankert ist und dazu beiträgt, dass die Jurastudenten von heute besser gerüstet sind, die Fachleute und Bürger von morgen zu sein.