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Supersex: Sexuality, Fantasy, and the Superhero
(2021 Comic Studies Society Prize for Edited Collection)
Von Superman, der 1938 erschaffen wurde, bis zu den medienübergreifenden DC- und Marvel-Universen von heute waren Superhelden schon immer sexy. Und ihre Sexualität war schon immer umstritten und hat Zensur und moralische Panik ausgelöst. Doch obwohl sie zu Witzen und Anspielungen, Anschuldigungen der moralischen Verderbtheit und sporadischen akademischen Diskursen inspiriert hat, ist das Thema der Superhelden-Sexualität wie die Superhelden-Sexualität selbst - scheinbar offensichtlich und doch auffallend abwesend. Supersex: Sexuality, Fantasy, and the Superhero ist das erste wissenschaftliche Buch, das sich speziell mit dem komplizierten Verhältnis des Superhelden-Genres zur Sexualität beschäftigt.
Supersex untersucht sexuelle Themen und Bilder in Mainstream-Comics, Fernsehserien und Filmen sowie in unabhängigen und explizit pornografischen Produktionen, die sich an verschiedene Orientierungen und Knicke richten, und bietet eine frische - und laszive - Perspektive auf die historische und aktuelle Popularität des Superhelden-Genres. In vierzehn Essays über Superman, Batman, die X-Men und viele andere präsentieren Anna F. Peppard und ihre Mitwirkenden die Sexualität der Superhelden als gefährlich aufregend und aufregend gefährlich, wobei sie die schlimmsten und die produktivsten rebellischen Impulse des Superheldengenres zusammenfassen. Supersex argumentiert, dass Sex im Zentrum unserer Faszination für Superhelden steht, selbst - und manchmal besonders - wenn die Umhänge und Strumpfhosen an bleiben.