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Superstorm 1950: The Greatest Simultaneous Blizzard, Ice Storm, Windstorm, and Cold Outbreak of the Twentieth Century
Im November 1950 legte der größte Sturm des zwanzigsten Jahrhunderts den Osten der Vereinigten Staaten lahm und betraf mehr als 100 Millionen Menschen. Dieser Sturm, der manchmal auch als Großer Appalachen- oder Thanksgiving-Sturm bezeichnet wird, war kein gewöhnliches Wetterereignis.
Seine gigantischen Ausmaße und seine rekordverdächtigen Gefahren - Schnee, Eis, Überschwemmungen, Wind und kalte Temperaturen - hatten katastrophale Auswirkungen. Dieser Supersturm war zum Zeitpunkt seines Auftretens die teuerste wetterbedingte Katastrophe. Nur zwei andere Stürme, die das US-Festland seither heimgesucht haben, beides Hurrikane, haben die Zahl der Todesopfer noch übertroffen.
Die Wetterrekorde, die er aufstellte, sind bis heute Maßstäbe für extremes Wetter. Superstorm 1950 untersucht die unmittelbaren Auswirkungen des Sturms und geht dabei nicht nur auf die Meteorologie ein, sondern auch auf die weitreichenden sozialen Auswirkungen, die je nach Rasse, Klasse und Geschlecht unterschiedlich waren.
Die Auswirkungen wirken bis heute nach, in offensichtlichen Bereichen wie der Wettervorhersage, aber auch in überraschenden Bereichen wie dem Ohio State Football und der Steuerpolitik der Regierung. Da Superstürme nicht so bekannt sind wie Hurrikane oder Tornados, werden sie bei den wetterbedingten Katastrophen oft übersehen. Das ist ein Fehler.
Die Anfälligkeit für Wetterkatastrophen nimmt zu, und ein ähnlicher Sturm wäre heute wahrscheinlich die teuerste Wetterkatastrophe, die je in den Vereinigten Staaten stattgefunden hat. Superstorm 1950 ist nicht nur ein fesselnder Bericht über eine der größten Katastrophen in der Geschichte der USA, sondern auch eine Vorahnung dessen, was kommen kann, wenn der globale Klimawandel nicht bekämpft wird.