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Syon Abbey 1415-2015. England's Last Medieval Monastery
Am 25. November wurde das Haus Syon in die Hände des Königs gelegt und die Damen und Brüder hinausgeworfen, das das tugendhafteste Haus der Religion in England war.
So schrieb der Chronist Charles Wriothesley im Jahr 1539. Doch die Geschichte von Syon Abbey endete nicht mit der Auflösung der Klöster. Das 1415 von Heinrich V.
gegründete einzige Haus des Bridgettinerordens in England war eines der reichsten Klöster des mittelalterlichen Englands gewesen. Nun ging die Gemeinschaft in den Untergrund; unter Königin Maria kehrten sie kurzzeitig zurück, um dann mit der Thronbesteigung von Elisabeth wieder zu verschwinden.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang wanderten sie durch die Niederlande und Frankreich, ein Exodus, der sie 1594 nach Lissabon in Portugal führte. Hier blieben sie bis 1861, als die Umstände endlich eine Rückkehr nach England ermöglichten. Sie ließen sich in Devon nieder, wo die verbliebenen Schwestern heute im Ruhestand leben.
Die Geschichte von Syon Abbey ist eine inspirierende Geschichte des Glaubens und der Tapferkeit, einer geschlossenen, kontemplativen Gemeinschaft, die Verfolgung und Märtyrertum, Kriege und Revolutionen, Feuer und Erdbeben über sechs Jahrhunderte ungebrochener Tradition und unnachgiebigen Glaubens überlebte. Mit diesem Buch wird das sechzigjährige Bestehen dieser Gemeinschaft im Jahr 2015 gefeiert.