Bewertung:

Die Rezensionen von „The Once and Future King“ spiegeln eine große Wertschätzung für Elisabeth Brewers kritische Studie des Werks wider. Das Buch wird für seine eingehende Analyse der Entwicklung des Textes, der Quellen, der Inspirationen und des Lebens des Autors gelobt. Es ist sowohl für die wissenschaftliche Forschung als auch für Bildungszwecke wertvoll.
Vorteile:Ausführliche Hintergründe und Analyse von „The Once and Future King“, beeindruckende Forschung, nützlich für Vorlesungen und das Verständnis des Textes, psychologische Einblicke in den Autor.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine wesentlichen Nachteile genannt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
T.H. White's the Once and Future King
Eine kritische Untersuchung von T. H. Whites klassischer Artus-Tetralogie.
The Once and Future King lässt sich nicht einordnen. Ist es für Kinder oder für Erwachsene? Ist es Fantasy oder ein psychologischer Roman? In seiner großen Bandbreite umfasst es Poesie und Farce, Komödie und Tragödie - und plötzliche Ausbrüche von Schuljungenhumor. Whites Fußnote zu Malory" (seine eigene Formulierung) führte zur letzten großen Nacherzählung der Geschichte auf der Grundlage von Malorys Morte Darthur, und Elisabeth Brewer untersucht den literarischen Kontext von Whites bestem Werk sowie seine Ziele und Erfolge beim Schreiben.
Whites Geschichte von Artus beginnt mit seinen Enfances", die in einem imaginären mittelalterlichen England spielen, aber weit entfernt vom konventionellen historischen Roman sind. White schrieb im England der Kriegszeit, einem Land, das zunehmend von dem Bedürfnis beseelt war, ein Gegenmittel gegen den Krieg zu finden. Durch das Medium der Artus-Geschichte fand er seine eigene Stimme, seinen einzigartigen Beitrag, um die Flamme der Zivilisation am Leben zu erhalten. Die ritterlichen Tugenden von Malory werden zugunsten von Whites eigenen Werten des zwanzigsten Jahrhunderts verworfen.
Die Liebesbeziehung zwischen Lancelot und Guenever wird im Sinne der modernen Psychologie interpretiert.
Die Bücher, aus denen sich schließlich The Once and Future King of 1958 zusammensetzte, erschienen in ganz unterschiedlichen Ausgaben. Bei der Erörterung dieser Bücher geht Elisabeth Brewer auf einige der Arten ein, in denen White auf seine eigenen persönlichen Erfahrungen auf einer tiefen psychologischen Ebene zurückgriff, während er auch Material in seine Geschichte einfließen ließ, das von seinen antiquarischen Aktivitäten und seiner Zeit als Schulmeister inspiriert war. Sie schließt ihre Studie mit einer Darstellung von Whites Verwendung von historischem Material und der Beziehung von The Once and Future King zur Morte Darthur ab.
ELISABETH BREWER war Dozentin für Englisch am Homerton College in Cambridge. Sie ist Autorin von Büchern und Artikeln über Chaucer und die Artuslegenden.