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Tacitus, Thule and Caledonia: The achievements of Agricola's navy in their true perspective
Ziel dieses Buches ist es, die Leistungen von Agricolas Flotte, die von Tacitus anscheinend unterschätzt wurden, in die richtige Perspektive zu rücken, und zwar mit der Behauptung, dass die römische Flotte die äußerste Grenze der bekannten Welt, Thule oder Mainland, Shetland, erreichte, wo sie einen günstigen Ankerplatz, möglicherweise im Hafen von Lerwick, fand.
Zur Untermauerung dieser Theorie wird erstens die Identifizierung von Thule als Shetland während der klassischen Periode ab der Zeit des Pytheas durch die Zusammenstellung geographischer Quellen untersucht, zweitens wird das früheste Manuskript von Tacitus' Agricola an den relevanten Stellen genauer als je zuvor unter die Lupe genommen, und schließlich wird die zeitgenössische Literatur neu bewertet, um die Bedeutung von Kaledonien und Thule in der flavischen Propagandamaschinerie zu bestimmen und die erste römische Präsenz auf den Shetlandinseln zu belegen.