Bewertung:

Das Buch über den Tag der Toten wird wegen seines gut geschriebenen Textes und der hervorragenden Fotos gelobt, was es zu einem Favoriten unter den Lesern macht. Es fängt den pulsierenden Geist des Festes ein und bietet eine aufschlussreiche und farbenfrohe Darstellung der Feierlichkeiten. Ein Rezensent äußerte jedoch seine Enttäuschung, da er sich mehr fotografische Dokumentation des Festes selbst gewünscht hätte.
Vorteile:Ein gut geschriebener und informativer Text, Fotos von hervorragender Qualität, die den Geist und die Lebendigkeit des Festes zum Tag der Toten einfangen, dient als schöner Bildband.
Nachteile:Einige Leser erwarteten eine umfangreichere fotografische Dokumentation des Festes, als sie geliefert wurde.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Day of the Dead: Da de Muertos
Die Menschen in Oaxaca, Mexiko, glauben, dass die Seelen der Verstorbenen, die Antepasados, jedes Jahr für einen vierundzwanzigstündigen Besuch zurückkehren. Sie werden in ihren früheren Häusern mit prächtig geschmückten Altären und Gaben empfangen. Dann werden sie zurück zu ihren Ruhestätten auf den Friedhöfen begleitet. In den letzten Jahren ist der Dia de los Muertos nicht nur in Mexiko, sondern auch in den Vereinigten Staaten weithin bekannt geworden und lockt zahlreiche Touristen an.
Seit 1993 haben der Fotograf Denis Defibaugh und der Autor Ward Albro die Feste sowohl in Oaxaca-Stadt als auch in den kleineren Dörfern besucht, wo sich die Bräuche für diesen Tag über Generationen hinweg entwickelt haben. Sie wurden in den Häusern der Menschen willkommen geheißen und haben an den öffentlichen Festen teilgenommen. In diesem schönen Buch fängt Defibaughs Fotografie das Wesen der Menschen und ihrer Feier ein, während Albros Text Hintergrundwissen über den Glauben und die Praktiken des Festes liefert.
Das Buch zum Tag der Toten bringt die Freude, die Trauer und die Rituale der vielen öffentlichen Feiern des Festes zum Ausdruck. Defibaughs ruhige, subtile Wahrnehmungen zeichnen seine fotografische Vision aus. Sein Ansatz besteht darin, alle visuellen Elemente wahrzunehmen, zu komponieren und einzufangen und die entsprechende Körpersprache und Mimik in seine Bilder einzubauen. Albros aufschlussreicher persönlicher Essay führt in die Muertos-Kultur der Menschen in Oaxaca ein.