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Aunt Ester's Children Redeemed
August Wilson (1945-2005) hat für jedes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ein Stück geschrieben, das das Leben der Schwarzen in Amerika für die Nachkommen der Sklaven thematisiert.
Alle seine Figuren sind auf der Suche nach Ganzheit, Identität und einem neuen Selbst nach den Schrecken von 250 Jahren Sklaverei und ihrem schrecklichen Erbe. Ihre Geschichte, ihre Kultur, ihre Weisheit, ihre Freuden, ihre Triumphe, ihre Schmerzen, ihre Leiden, ihre Siege, ihre Schwächen und ihre Stärken werden von einer einzigen Figur verkörpert: Tante Ester. Sie ist so alt wie die Zahl der Jahre, die Schwarze an diesen Ufern leben.
Alle Figuren des zehnteiligen Zyklus sind ihre Kinder. Ihre Suche führt sie durch Umstände und Abenteuer, gewiss.
Die Autorin zeigt, wie Wilson die Sprache - die Poesie, den Blues - einsetzt, um die Figuren in jedem Stück zu einem Punkt der Ganzheit, der Erlösung und der Freiheit zu bringen, nicht von der Geschichte, sondern geadelt und gestärkt durch sie. Wilson verwendet grundlegende theologische Lehren, um Tante Esters Kinder zu ermahnen, sich daran zu erinnern, durch wen und wie sie befreit und heil gemacht wurden.