Bewertung:

Das Buch „Dancathons“ von Frank M. Calabria untersucht das Phänomen der Tanzmarathons in den 1920er und 1930er Jahren und analysiert die Reaktionen des Publikums und die Schwierigkeiten der Teilnehmer. Der Autor verbindet tiefe Einblicke mit historischem Kontext, was das Buch für Fans der amerikanischen Sozialgeschichte interessant macht.
Vorteile:Die eingehende Analyse der Publikumsreaktionen, die einzigartigen Einblicke in die Gefühlslage der Teilnehmer, die Einbeziehung von Fotografien aus dieser Zeit und der fesselnde Schreibstil sorgen dafür, dass das Interesse der Leser erhalten bleibt.
Nachteile:Einige Leser könnten das Thema aufgrund der Darstellung von Leid und Ausbeutung bei Tanzmarathons als beunruhigend empfinden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Dance of the Sleepwalkers: The Dance Marathon Fad
Tanzmarathons waren in den manischen 1920er und depressiven 1930er Jahren eine phänomenale Modeerscheinung.
Was als Modeerscheinung begann, entwickelte sich bald zu einem einträglichen Geschäft, das 30 Jahre lang andauerte. Etwa 20.000 Teilnehmer und Showpersonal nahmen an diesen Veranstaltungen teil, die mehrheitlich von Frauen besucht wurden und ein Millionenpublikum erreichten.
Tanzmarathons, die "Nachtklubs des armen Mannes", waren der Höhepunkt des amerikanischen Showbusiness, eine Bastardform der Unterhaltung, die Anleihen beim Varieté, der Burleske, den Nachtklubs und dem Sport nahm.