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Dance and Gender: An Evidence-Based Approach
Auf der Grundlage anspruchsvoller Methoden und harter Daten zeigt dieser Band die Geschlechterdynamik in der Welt des Tanzes im einundzwanzigsten Jahrhundert auf. Jahrhundert auf.
Anhand von Umfragen, Interviews, Analysen von Daten aus institutionellen Quellen und Aktionsforschungsstudien liefert er konkrete Belege dafür, wie sich das Geschlecht auf das tägliche Leben von Tänzern, Choreografen, Regisseuren, Pädagogen und Studenten auswirkt. Tänzerinnen und Tänzer, Tanzkünstlerinnen und -künstler sowie Tanzwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten, Australien und Kanada diskutieren die Gleichstellung in drei Bereichen: Konzerttanz, Studio und Hochschulbildung. In den Kapiteln werden Vorurteile, Stereotypen und andere Verhaltensweisen aufgezeigt, die für die Beteiligten und das Publikum oft unsichtbar sind.
Die Autorinnen und Autoren beantworten prägnante Fragen zur Rolle des Geschlechts in verschiedenen Aspekten des Feldes, einschließlich des körperlichen Ausdrucks und des Körperbildes, der Erfahrungen im Klassenzimmer und der Pädagogik sowie der Aufführungs- und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse zeigen, wie ungleiche Praktiken in Verbindung mit gesellschaftlichem Druck ein Umfeld schaffen können, das Gesundheit, Glück und Erfolg behindert.
Gleichzeitig heben sie die Einzelpersonen hervor, die sich für die Beseitigung von Diskriminierung einsetzen und neue Möglichkeiten für Ausdruck und Leistung in Studios, Choreografien, Aufführungsorten und Hochschuleinrichtungen eröffnen. Die Tanzgemeinschaft kann sich um die Beseitigung von Diskriminierung bemühen, aber zunächst muss sie den Status quo der Geschlechter in der Tanzwelt verstehen.
Mitwirkende: Gareth Belling | Karen Bond | Carolyn Hebert | Eliza Larson | Pamela S. Musil | Wendy Oliver | Katherine Polasek | Doug Risner | Emily Roper | Karen Schupp | Jan Van Dyke