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Dancing in the English Style: Consumption, Americanisation and National Identity in Britain, 1918-50
Dancing in the English style untersucht die Entwicklung, die Erfahrung und die kulturelle Repräsentation des Volkstanzes in Großbritannien vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zu den frühen 1950er Jahren.
Sie beschreibt den Aufstieg des modernen Gesellschaftstanzes zum vorherrschenden populären Tanzstil in Großbritannien sowie die Eröffnung hunderter erschwinglicher Tanzschulen und speziell gebauter Tanzsäle. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Beziehungen zwischen der Tanzbranche und der Tanzsaalindustrie und den Verbrauchern, die das Tanzpublikum bildeten.
Gemeinsam verhandelten diese Gruppen über die Schaffung eines "nationalen" Tanzstils, der Vorstellungen von nationaler Identität konstruierte, verbreitete und zur Ware machte. Gleichzeitig betont das Buch das Globale, indem es die Auswirkungen internationaler kultureller Produkte auf die nationale Identitätskonstruktion, die Komplexität der Amerikanisierung und den Platz Großbritanniens in einem transnationalen Produktions- und Konsumsystem, das die Tänze des Jazz Age prägte, untersucht.