Bewertung:

Laurie Arnolds Buch „Bartering with the Bones of Their Dead“ (Tauschhandel mit den Knochen ihrer Toten) bietet eine fesselnde und gründliche Untersuchung der Herausforderungen, mit denen die Colville Confederated Tribes in der Zeit der Terminierung Mitte des 20. Das Buch zeichnet sich durch eine ausgewogene Darstellung verschiedener Perspektiven, emotionale Tiefe und historische Bedeutung aus.
Vorteile:⬤ Gründlich recherchiert
⬤ bewahrt Stimmen aus der Debatte
⬤ hebt verschiedene Perspektiven hervor
⬤ gut geschrieben und emotional fesselnd
⬤ seltener Fokus auf die Geschichte der Eingeborenen des 20. Jahrhunderts
⬤ verbessert das Verständnis der sozioökonomischen Probleme der Stämme.
Herausfordernd und emotional schwierig zu lesen; kann aufgrund des schweren Themas eine sorgfältige und überlegte Lektüre erfordern.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Bartering with the Bones of Their Dead: The Colville Confederated Tribes and Termination
Bartering with the Bones of their Dead (Tauschhandel mit den Knochen ihrer Toten) erzählt die einzigartige Geschichte eines Stammes, dessen Mitglieder zwanzig Jahre lang einen schmerzhaften und manchmal erbitterten Streit darüber führten, ob sie ihren Status als souveräne Nation aufgeben sollten. Mehr als einhundert staatlich anerkannte Indianerstämme und -verbände verloren ihre Souveränität, nachdem die Eisenhower-Regierung eine Politik der Beendigung der Beziehungen zwischen Bund und Indianern und der Auflösung der indianischen Identität verordnet hatte. Die meisten Stämme und Indianerverbände wehrten sich gegen diese Politik.
Die Colville Confederated Tribes im nördlichen Teil des Bundesstaates Washington sind ein seltenes Beispiel für einen Stamm, der sich für die Beendigung der Beziehungen einsetzte.
Einige Mitglieder des Colville-Stammes, die die Auflösung befürworteten, wollten ein Leben frei von staatlicher Aufsicht und eine Rückkehr zu der Zeit, als jedes Band der Konföderation seine eigenen Angelegenheiten verwaltete. Andere Befürworter der Auflösung wollten einfach die finanzielle Auszahlung, die die Auflösung versprach. Die Gegner der Auflösung wollten die Stammesidentität und das Land schützen, hofften, das Erbe und die Heimat der Colville für künftige Generationen zu bewahren, und wollten die Bundesregierung zwingen, ihre Versprechen einzuhalten. Laurie Arnold erzählt die Geschichte jener Jahre im Colville-Reservat aus der Perspektive einer gründlichen und sorgfältigen Historikerin und einer Insiderin, die mit den Stimmen und Erinnerungen ihrer Ältesten aufgewachsen ist.
Sehen Sie sich den Buchtrailer an: http: //www.youtube.com/watch? v=4N_jvwYb6z0.