Bewertung:

Das Buch „terra infirma“ stellt traditionelle Vorstellungen von Geografie und Kunst in Frage und bietet eine tiefgreifende und komplexe Untersuchung von Identität, Zugehörigkeit und Kulturgeografie. Es integriert kritische Theorie und kunsthistorische Analyse und beleuchtet insbesondere das Zusammenspiel von Kunst und Politik sowie die Probleme zeitgenössischer Praktiken.
Vorteile:⬤ Fesselnder und zum Nachdenken anregender Inhalt
⬤ geschickter Einsatz kritischer Theorie
⬤ tiefgreifende Auseinandersetzung mit Themen der Identität und kulturellen Geografie
⬤ aufschlussreiche Kapitel über 'Gepäck' und Grenzen
⬤ besonders aufmerksam auf feministische Diskurse und die Gewalt in der zeitgenössischen Kunst.
Die Erzählung kann chaotisch sein und sich wie eine ungelöste Reise anfühlen; der dichte theoretische Rahmen könnte für einige Leser, die mit der Materie nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Terra Infirma - Geography's Visual Culture
In Terra Infirma untersucht Irit Rogoff den Wahrheitsanspruch und die Bedeutungspraktiken der Geografie und vertritt die These, dass die Geografie eine Sprache in der Krise ist, die nicht in der Lage ist, die Veränderungen in einer postkolonialen und postkommunistischen Welt darzustellen.