Bewertung:

Der Rezensent kritisiert das Buch für seine veraltete Analyse und sein falsches Verständnis der kommunistischen Strategien während des Vietnamkriegs, insbesondere in Bezug auf operative Sicherheit und Täuschung. Sie argumentieren, dass die Schlussfolgerungen des Autors zu einem fehlerhaften Verständnis der nachrichtendienstlichen Versäumnisse im Zusammenhang mit der Tet-Offensive führen und stattdessen suggerieren, dass die Kommunisten operative Sicherheit erreichten.
Vorteile:Das Buch bietet einen Überblick über den US-Geheimdienst während des Vietnamkriegs und erörtert die Aktionen, die zur Tet-Offensive führten. Es bietet Einblicke in den Entscheidungsprozess von General Westmoreland auf der Grundlage der damals verfügbaren Informationen.
Nachteile:Die Analyse gilt als veraltet und lässt eine differenzierte Unterscheidung zwischen OPSEC und Täuschung vermissen. Der Autor geht nicht angemessen darauf ein, wie nachrichtendienstliche Indikatoren und Warnungen verarbeitet wurden, was zu einer unvollständigen und potenziell irreführenden Einschätzung der Situation führt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
TET Offensive
In diesem Bericht über eines der schlimmsten nachrichtendienstlichen Versagen in der amerikanischen.
Geschichte erklärt James J. Wirtz, warum die US-Streitkräfte 1968 von der nordvietnamesischen Tet-Offensive überrascht wurden.
Wirtz rekonstruiert den Wendepunkt des Vietnamkriegs in noch nie dagewesener Ausführlichkeit. Anhand von Vietcong- und kürzlich freigegebenen US-Quellen kann er die Strategie und den Verlauf der Tet-Offensive sowie die Reaktion der USA nachzeichnen.