Textuelle Rivalitäten: Jesus, Midrasch und Kabbala

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Textuelle Rivalitäten: Jesus, Midrasch und Kabbala (Gilad Elbom)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Textual Rivalries bietet eine tiefgreifende Erforschung des Zusammenspiels zwischen jüdischen Texten, kabbalistischen Interpretationen und christlichem Denken und offenbart die Komplexität und den Reichtum der biblischen Bedeutungen. Elbom präsentiert eine einzigartige Perspektive darauf, wie verschiedene Texttraditionen miteinander in Beziehung treten, und betont die dynamische und fließende Natur der Interpretation. Er plädiert für einen facettenreichen Zugang zur Heiligen Schrift, der ihre lebendigen Qualitäten und die Vielfalt ihrer Interpretationen würdigt.

Vorteile:

Reichhaltige Synthese von kabbalistischen und hermeneutischen Praktiken.
Nachdenklich stimmende Einblicke in die Verbindungen zwischen Jesus und Figuren der jüdischen Tradition.
Spannende Diskussionen über das Wesen von Texten und die Vielfalt von Interpretationen.
Zugängliche Texte, die ein breites Publikum ansprechen, auch Nicht-Fachleute.
stellt enge Interpretationen heiliger Texte in Frage und fördert eine lebendige Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.

Nachteile:

Bestimmte Passagen können komplex und tiefgründig sein, was Gelegenheitsleser möglicherweise überwältigt.
Die innovativen Ideen können etablierte Überzeugungen in Frage stellen, was für manche Leser beunruhigend sein könnte.
Manche mögen die ausführliche Beschäftigung mit der kabbalistischen Auslegung als esoterisch oder nischenhaft empfinden.

(basierend auf 5 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Textual Rivalries: Jesus, Midrash, and Kabbalah

Inhalt des Buches:

Eine der zentralen Behauptungen, die Textual Rivalries aufstellt, ist, dass die Kabbala oft fälschlicherweise als Mystizismus etikettiert wird. Gilad Elbom entmystifiziert das kabbalistische Denken und behandelt es als einen logischen und konsistenten Rahmen, der ein neues Verständnis der menschlich-göttlichen Beziehungen, der sozialen und psychologischen Mechanismen und der Idee der Bibelauslegung selbst fördert. So wird die kabbalistische Tradition zu einem frühen semiotischen Modell, das moderne Formen des Denkens, Lesens und der Sinngebung vorwegnimmt.

Im Kern untersucht Textual Rivalries, wie durch eine intertextuelle Lektüre der hebräischen Bibel, des Neuen Testaments und des Midrasch, einschließlich klassischer rabbinischer Literatur und origineller kabbalistischer Texte, vertrauten Signifikanten überraschende Rollen zugewiesen werden. Aufgeteilt in fünf Haupterzählungen, untersucht Textual Rivalries die verschiedenen Transformationen und Konfigurationen von Adam und Eva, Kain und Abel, Moses und Jethro, Jesus und Paulus, die männlichen und weiblichen Aspekte des göttlichen Systems und andere Schlüsselfiguren.

Die Bibel ist keine Sammlung bewährter Aussagen über eine bestehende Wirklichkeit, sondern, wie Elbom zeigt, ein immerwährendes kreatives Zeichensystem, das mehrere Bedeutungen hervorbringt und neue Wirklichkeiten schafft. In theologischer Hinsicht ist der Text ebenso kontinuierlich schöpferisch und ebenso phantasievoll wie Gott. In vielen Fällen verkörpert die Kabbala innovative Methoden der Bibelauslegung, die sowohl der jüdischen als auch der christlichen Theologie gemeinsam sind. Nach kabbalistischem Denken trägt die Bibelauslegung selbst zur allmählichen Wiederherstellung einer unvollkommenen Welt bei und fungiert als wichtiger Faktor bei der ständigen Suche nach tieferen Definitionen von Gott, Sprache, Geschichte und Menschheit.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781506481289
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2022
Seitenzahl:210

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