
The Oxford Critical and Cultural History of Modernist Magazines: Volume III: Europe 1880 - 1940
Als dritter von drei Bänden, die der Kulturgeschichte der modernistischen Zeitschrift in Großbritannien, Nordamerika und Europa gewidmet sind, enthält diese Sammlung sechsundfünfzig Originalaufsätze über die Rolle der "kleinen Zeitschriften" und unabhängigen Periodika in Europa im Zeitraum von 1880 bis 1940. Sie zeigt auf, wie.
Diese Publikationen waren maßgeblich an der Gründung und Weiterentwicklung der europäischen Moderne und Avantgarde beteiligt.
Die fachkundige Besprechung von annähernd 300 Zeitschriften aus Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien und Portugal, Skandinavien, Mittel- und Osteuropa, begleitet von einer erhellenden Vielfalt an Titelbildern, wird das Verständnis von Modernismus und Moderne erheblich erweitern und stärken. Die Kapitel sind.
Sie sind in sechs Hauptabschnitte gegliedert und enthalten kontextbezogene Einführungen zu nationalen und regionalen Geschichten und Zeitschriftenkulturen. Die Einleitungen und Kapitel beleuchten die Rolle der Zeitschriften in den breiteren Formationen, die mit Symbolismus, Expressionismus, Futurismus, Dada, Surrealismus,.
Und der Konstruktivismus in einer Zeit grundlegender sozialer und geopolitischer Veränderungen. Einzelne Essays, die sich auf die Zentren der Metropolen beziehen, lenken die Aufmerksamkeit auf eine Reihe bekannter und weniger bekannter Zeitschriften, darunter Le Chat Noir, La Revue blanche, Le Festin d'Esope, La Nouvelle
Revue Francaise, La Revolution Surrealiste, Documents, De Stijl, Ultra, Lacerba, Energie Nouve, Klingen, Exlex, flamman, Der Blaue Reiter, Der Sturm, Der Dada, Ver Sacrum, Cabaret Voltaire, 391, ReD, Zenit, Ma, Contemporanul, Formisci, Zdroj, Lef, und Novy Lef.
Die Zeitschriften offenbaren eine Welt, in der die materiellen Zwänge der Kosten, die internen Rivalitäten und die Ängste vor der Zensur neben der Aufregung über neue Arbeiten, die Zusammenarbeit an einem neuen Manifest und die Geburt einer neuen Bewegung standen. Diese Sammlung bestätigt daher den Wert der Zeitschriftenkultur für.
Sie bietet eine reichhaltige und bisher nicht ausreichend untersuchte Quelle, die dazu beiträgt, die Dynamik, aus der sich die modernistische Avantgarde entwickelt hat, zu verdeutlichen.