Bewertung:

Gerhard Forde unterstreicht in seinem Buch die Bedeutung der Verkündigung des Evangeliums und erklärt, wie die systematische Theologie diese Verkündigung erleichtern kann. Es überbrückt die Kluft zwischen theoretischer Theologie und praktischer Anwendung und macht sie für Gläubige zugänglich. Der Autor plädiert durch verschiedene Illustrationen und Verweise auf Martin Luther für eine klare und direkte Botschaft in der Predigt und bereichert das Verständnis der Theologie für alle Leser.
Vorteile:Das Buch wird für seine Klarheit und die Anwendung der systematischen Theologie auf die praktische Verkündigung gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen Fordes Fähigkeit, komplexe theologische Themen für den Alltag der Gläubigen zugänglich zu machen. Die Verwendung von anschaulichen Illustrationen und Verweisen auf Martin Luthers Erkenntnisse fördert das Verständnis. Viele fanden das Buch bereichernd und nützlich, um Predigten zu verbessern und sich mit theologischen Konzepten auseinanderzusetzen.
Nachteile:Einige Leser finden Fordes Schreibstil undurchsichtig und schwer verständlich, da er einfache Botschaften mit komplizierten Ausdrücken verquickt. Es wird auf mögliche Ungereimtheiten in seinen Argumenten hingewiesen, und einige haben den Eindruck, dass er gegenüber Gegnern übermäßig polemisch sein kann. Einige Rezensenten wiesen darauf hin, dass das Buch von klareren Begriffsdefinitionen hätte profitieren können.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Theology Is for Proclamation
"Gerhard Forde wagt den kühnen Schritt, eine ganze systematische Theologie nach dem Vorbild von Martin Luthers Knechtschaft des Willens zu konstruieren. Forde setzt Luthers Polemik gegen jede Theologie fort, die mit Gott abseits des Wortes spielt... Forde schreibt eine Theologie, die zu nichts anderem gut ist als zur Verkündigung des lebendigen Wortes Gottes.".
--Carl E. Braaten.
Professor für Systematische Theologie.
Lutherische Theologische Hochschule in Chicago.
"Hier ist ein Theologe, der an die Verkündigung glaubt! Ausgehend von der Unterscheidung zwischen dem gepredigten Gott und dem verborgenen Gott, der nicht gepredigt wird, entwickelt Gerhard Forde eine Theologie für Prediger. Der Gedanke ist kantig, der Stil aufregend.".
--David G. Buttrick.
The Divinity School.
Vanderbilt University.