
Undoing Theology: Life Stories from Non-normative Christians
Das grundlegende Problem der „queeren“ Forschung besteht darin, dass sie in keiner definierbaren Form existieren kann, da der Zweck von „queer“ darin besteht, zu stören und zu verstören.
Undoing Doing stellt einen Prozess des „Rückgängigmachens“ in den Mittelpunkt queerer Forschungsuntersuchungen. Mit dem Ziel, sich auf einen Prozess einzulassen, der mit traditionellen akademischen Normen bricht, untersucht der Text drei Lebensgeschichten: eine sich als intersexuell identifizierende Katholikin, ein ehemaliger „Ex-Gay“-Pfarrer und eine Christin, die sich mit Bondage und fetischistischen Praktiken beschäftigt.
Durch den Einsatz einer „undoing“-Methodik, die den Forscher befreit und intuitive, reflektierende und kreative Methoden ermöglicht, leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zu den Bereichen Gender, Sexualität und Queer Studies in der Religion, sowohl empirisch als auch theoretisch.