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Theorizing Sexuality
Dieses Buch gibt einen Überblick über den soziologischen Beitrag zur Erforschung der Sexualität und wertet ihn aus. Es zeigt nicht nur die wichtigsten theoretischen Veränderungen und Debatten auf, sondern bietet auch eine einzigartige Untersuchung des Themas, die die Sozialität der Sexualität betont. Dabei werden insbesondere die institutionellen, biografischen und interaktionellen Kontexte unseres Sexuallebens sowie die kulturelle Bedeutung und die alltägliche Praxis der Sexualität berücksichtigt.
Die Autoren wenden sich nicht nur gegen ein populäres Verständnis von Sexualität als natürlich, sondern auch gegen psychoanalytische Erklärungen und Analyseformen, die die kulturelle Konstruktion von Sexualität gegenüber ihrer alltäglichen sozialen Bewältigung privilegieren. Insbesondere stellen sie die „Besonderheit“ der Sexualität in der zeitgenössischen Kultur in Frage und argumentieren, dass Sexualität besser als ein routinemäßiger Teil des alltäglichen sozialen Lebens zu verstehen ist.
Das Buch setzt sich mit den Ängsten auseinander, die mit der Sexualität in der spätmodernen westlichen Welt verbunden sind, und knüpft an umfassendere Debatten über den sozialen Wandel in der Spätmoderne an. Als solches bietet es sowohl einen Überblick über das Feld der Sexualität als auch eine Agenda.
„Theorizing Sexuality“ ist eine Schlüssellektüre für Studenten, Forscher und Akademiker, die sich für Theorien der Sexualität, des Geschlechts und der Intimität interessieren, sowie für alle, die sich mit den sozialen Bedingungen beschäftigen, die unsere sexuellen Identitäten prägen.