Bewertung:

Das Buch „There Goes the Neighborhood“ von Ali Noorani erforscht das komplexe Thema der Einwanderung durch ehrliche Gespräche mit verschiedenen amerikanischen Gemeinschaften, mit dem Ziel, eine überparteiliche Perspektive zu präsentieren und eine gemeinsame Basis für eine Einwanderungsreform zu finden. Das Buch bietet Einblicke aus verschiedenen Bereichen, darunter Strafverfolgungsbehörden, Geistliche und die Geschäftswelt, und unterstreicht die Bedeutung einer humanen Einwanderungspolitik, die die amerikanischen Werte widerspiegelt.
Vorteile:⬤ Klarer und verständlicher Schreibstil.
⬤ Bietet vielfältige Perspektiven zur Einwanderung aus verschiedenen Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit.
⬤ Geht über parteipolitische Rhetorik hinaus und betont die Gemeinsamkeiten.
⬤ Bietet zuverlässige Informationen, die durch historische Zusammenhänge und persönliche Geschichten gestützt werden.
⬤ Ermutigt zum offenen Dialog und zu einem mitfühlenden Umgang mit der Einwanderung.
⬤ Inspiriert Hoffnung und umsetzbare Lösungen.
⬤ Einige Leser finden die Herangehensweise des Buches an den demografischen Wandel besorgniserregend und bezeichnen es als Förderung einer „nationalen Selbstmord“-Sichtweise.
⬤ Einige Kritiker erwähnen, dass das Buch bestehende Überzeugungen eher bestärkt, als sie zu hinterfragen.
⬤ Einige Rezensenten äußern sich skeptisch über den praktischen Nutzen des Buches für die künftige Ausrichtung der Einwanderungspolitik.
(basierend auf 36 Leserbewertungen)
There Goes the Neighborhood: How Communities Overcome Prejudice and Meet the Challenge of American Immigration
Amerika zu einem Ort machen, an dem jeder willkommen ist - von alteingesessenen Bürgern bis hin zu Einwanderern, die gerade erst angekommen sind. Dieser fesselnde Ansatz zur Einwanderungsdebatte führt den Leser hinter die grellen Schlagzeilen und in die Gemeinden, die sich mit der Realität der neuen Einwanderer und der sich verändernden amerikanischen Identität auseinandersetzen.
Ali Noorani, der geschäftsführende Direktor des National Immigration Forum, interviewt fast fünfzig lokale und nationale Führungspersönlichkeiten aus den Bereichen Strafverfolgung, Wirtschaft, Einwanderer und Glauben, um die Herausforderungen und Chancen zu veranschaulichen, denen sie sich gegenübersehen. Von Highschool-Direktoren über Kirchenpastoren bis hin zu Sheriffs zeigt der Autor, dass die meisten Menschen daran arbeiten, die Interessen der Gesellschaft zu fördern und nicht eine Krise auf Kosten einer Gemeinschaft auszunutzen. Wie er zeigt, haben einige Städte und Regionen eine glückliche Lösung gefunden, während andere um ein Gleichgewicht ringen.
Ob er nun einen Pastor beschreibt, der predigt, dass man den Fremden willkommen heißen muss, einen Sheriff, der sich für die muslimische Gemeinschaft einsetzt, oder das vom Wind gepeitschte Gesicht eines Landwirts, dem die Tränen kommen, wenn er von der Abschiebung seiner Landarbeiter erzählt - der Autor hilft den Lesern zu erkennen, dass es in der amerikanischen Einwanderungsdebatte nicht um Politik geht, sondern um die Kultur und die Werte, die Amerika ausmachen. Die Menschen, die an vorderster Front der kulturellen und demografischen Debatte in Amerika stehen, sind Pastoren der Southern Baptists in South Carolina, Generalstaatsanwälte in Utah oder Indiana, Geschäftsleute aus Texas und viele mehr.
Ihre Stimmen machen deutlich, dass sie alle daran arbeiten, Amerika zu einem Ort zu machen, an dem alle willkommen sind, alteingesessene Bürger und Neuankömmlinge gleichermaßen. Gerade jetzt, wo wir spüren, wie sich unsere Identität, unsere Kultur und unsere Werte verändern, ist die kollektive Botschaft all der verschiedenen Stimmen in diesem inspirierenden Buch eine der Hoffnung für die Zukunft.