Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden Überblick über die historische Entwicklung der Thermodynamik und die beteiligten Schlüsselfiguren. Es bietet eine Mischung aus historischem Kontext und Originaltexten, die es für Leser, die mit den Konzepten nicht vertraut sind, zugänglich, aber gelegentlich auch herausfordernd machen.
Vorteile:⬤ Fesselnd und klar geschrieben
⬤ Hervorragender Überblick über die wichtigsten Akteure und Beiträge
⬤ Bietet historischen Kontext
⬤ Sowohl als akademisches Nachschlagewerk als auch zum persönlichen Vergnügen geeignet.
Einige historische Auszüge können schwer zu lesen sein; sie könnten Leser verwirren, die nicht bereits mit thermodynamischen Konzepten vertraut sind.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Thermodynamic Weirdness: From Fahrenheit to Clausius
Ein Bericht über die Konzepte und die intellektuelle Struktur der klassischen Thermodynamik, der die Einfachheit und Kohärenz des Fachs offenbart.
Studenten der Physik, Chemie und des Ingenieurwesens wird die klassische Thermodynamik durch ihre Methoden beigebracht - ein "problemorientierter" Ansatz, der die Konzepte und die intellektuelle Struktur des Fachs vernachlässigt. In Thermodynamic Weirdness füllt Don Lemons diese Lücke und bietet eine nicht-mathematische Darstellung der Ideen der klassischen Thermodynamik in all ihrer nicht-newtonschen "Verrücktheit". Indem er die Ideen und ihre Beziehung zueinander hervorhebt, zeigt Lemons die Einfachheit und Kohärenz der klassischen Thermodynamik auf.
Lemons stellt die Konzepte in einer chronologischen und logischen Reihenfolge vor, wobei er den Aufstieg und Fall von Ideen so abbildet, dass die Ideen, die aufgegeben wurden, die Ideen beleuchten, die an ihre Stelle traten. Am Ende der meisten Kapitel finden sich Auszüge aus Primärquellen, darunter Schriften von Daniel Fahrenheit, Antoine Lavoisier, James Joule und anderen. Lemons behandelt die Erfindung der Temperatur, Wärme als Form der Bewegung oder als materielle Flüssigkeit, Carnots Analyse von Wärmekraftmaschinen, William Thomson (später Lord Kelvin) und seine beiden Definitionen der absoluten Temperatur sowie Energie als mechanisches Äquivalent von Wärme. Er erklärt frühe Versionen des ersten und zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik; Entropie und das Gesetz der Nichtabnahme der Entropie; die unterschiedlichen Ansichten von Lord Kelvin und Rudolf Clausius über das Schicksal des Universums; den nullten und dritten Hauptsatz der Thermodynamik; und Einsteins Einschätzung der klassischen Thermodynamik als "die einzige physikalische Theorie von universellem Inhalt, von der ich überzeugt bin, dass sie nie umgestoßen werden wird".