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Thomas Cochrane and the Dragon Throne: Confronting Disease, Distrust and Murderous Rebellion in Imperial China
1897 kam Tom Cochrane, ein junger Arzt, mit seiner Braut in die Innere Mongolei, Chinas nördlichstes Gebiet. Drei Jahre später, nachdem er allein in einer mit Schlamm bedeckten Krankenstation gearbeitet hatte, erkannte er, dass seine Arbeit nur ein Tropfen in einem Meer von Leiden war.
Ein radikaler neuer Ansatz war erforderlich. Er wurde von der Vision einer westlichen medizinischen Hochschule und eines Lehrkrankenhauses in Peking ergriffen. Im Jahr 1900 brach der Boxeraufstand aus.
Fanatiker zogen durch die Lande und riefen: "Tötet die Fremden! Tötet sie noch vor dem Frühstück! Die Cochranes und ihre drei kleinen Jungen flohen, als dreißigtausend Christen und Hunderte von Missionaren abgeschlachtet wurden. Unbeirrt kehrte Tom 1901 nach Peking zurück, um in umgebauten Maultierställen Bettler und Leprakranke zu behandeln.
Nachdem er eine große Choleraepidemie unter Kontrolle gebracht hatte, gewann er Verbündete am kaiserlichen Hof. Mit Hilfe des obersten Eunuchen gewann er die Unterstützung der gefürchteten Kaiserinwitwe.
1906 gründete Cochrane das Union Medical College in Peking, Chinas erste westliche medizinische Hochschule. Sie steht heute noch, ein angesehenes akademisches Zentrum, dessen missionarische Ursprünge in Vergessenheit geraten sind, aber sie ist eine von unzähligen Samen, die von Christen in China gepflanzt wurden.