Thomas More über Staatskunst

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Thomas More über Staatskunst (B. Wegemer Gerard)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird „Thomas More On Statesmanship“ als ein bedeutendes Werk über Führung hervorgehoben, das wertvolle Einsichten bietet, die sich auf verschiedene Führungsrollen jenseits der Politik anwenden lassen. Es unterstreicht die Bedeutung des Studiums für eine effektive politische Führung und bietet eine philosophische Perspektive, die über konventionelle politische Ideologien hinausgeht.

Vorteile:

Wertvolle Einsichten in die Führung, die auf verschiedene Kontexte anwendbar sind
betont die Bedeutung des kontinuierlichen Studiums für Führungskräfte
bietet eine breite philosophische Perspektive jenseits einfacher politischer Etiketten.

Nachteile:

Der Titel könnte irreführend sein, da er sich auf Aspekte der Führung konzentriert und von einer Umbenennung profitieren könnte, um seine breitere Anwendung widerzuspiegeln.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Thomas More on Statesmanship

Inhalt des Buches:

Der Begriff "Staatsmann" gelangte in der Renaissance in die englische Sprache, als Folge der weit verbreiteten Rückbesinnung auf die griechischen und römischen Klassiker. Sir Thomas More, der sein sorgfältiges Studium von Platon und Aristoteles, Cicero und Augustinus in sein politisches Leben einfließen ließ, trug am meisten zur Wiederbelebung des antiken griechisch-römischen Konzepts des Staatsmannes bei. In More's Schriften und seinem Handeln findet man einen konsequenten und prinzipienfesten Ansatz für die Staatskunst, der den freien Charakter der menschlichen Person betont und klassisches und christliches Denken mit dem Besten der englischen Common-Law-Tradition der Selbstverwaltung verbindet.

Diese Studie ist die erste, die das Gesamtwerk von More im Hinblick auf sein Konzept der Staatskunst untersucht und dabei Mores Humanismus, seinen Glauben und seine juristischen und politischen Berufungen zu einer kohärenten Erzählung verbindet. Im ersten Teil legt Gerard B. Wegemer die Theorie der Staatskunst von More dar und stützt sich dabei auf das gesamte Werk des Schriftstellers. Im zweiten Teil stellt er Mores Verständnis von Literatur dar und wendet dieses Verständnis auf sein Buch Utopia an. Im dritten Teil untersucht er die beiden umstrittensten Ereignisse in Mores Leben: seine Behandlung von Häretikern und seine Weigerung, seinem König zu gehorchen.

More verteidigte konsequent die institutionellen Regelungen, die heute als grundlegend für jede demokratische Regierung gelten: Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Trennung von Kirche und Staat, gewählte Repräsentation und geschützte Formen der freien und öffentlichen Beratung. Er war der Ansicht, dass die wesentliche Aufgabe des Staatsmannes darin besteht, sich auf den tiefsten und ältesten Konsens der Nation zu stützen, wie er in ihrer Literatur und ihren Gesetzen zum Ausdruck kommt, um mit der Zustimmung des Volkes zu regieren. More war davon überzeugt, dass das Gesetz und nicht einzelne Personen regieren sollten.

Dieses Buch, das Literatur, Philosophie, Geschichte und Politik der Renaissance miteinander verbindet, ist für Wissenschaftler des frühneuzeitlichen Englands und für alle, die sich für das Leben und die Zeit des heiligen Thomas More interessieren, von großem Interesse.

Gerard B. Wegemer ist der Autor von Thomas More: A Portrait of Courage (1995) und hat über More und seine Zeit für Zeitschriften wie Renascence, Philosophy and Rhetoric, Moreana und The Review of Politics geschrieben. Er hat einen Master-Abschluss in politischer Philosophie und Literatur vom Boston College bzw. Georgetown und einen Doktortitel in englischer Literatur von Notre Dame. Er ist außerordentlicher Professor für Literatur an der Universität von Dallas und unterrichtet und hält regelmäßig Vorträge über den heiligen Thomas More.

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"Das Buch von Professor Wegemer ist ein außergewöhnliches Werk der Interpretation. Der Schlüssel zu seinem Erfolg ist ein umfassendes Verständnis von Leben und Werk von More, das in einer tiefen Sympathie für den Mann und seine Ziele wurzelt. Mit ruhiger und souveräner Hand wirft Wegemer neues Licht auf Mores Auffassungen von Staatskunst und deren Anforderungen, auf die innere Struktur seines rätselhaften und spielerischen Meisterwerks Utopia und auf die Leitgedanken seines praktischen politischen Lebens. Selten zeigen Autoren eine solche Fähigkeit, über die Kluft von Kultur und Jahren zu springen, um die Vision zu verstehen, die dem Leben und Denken eines Mannes einen Sinn gibt" - Professor Christopher Wolfe, Abteilung für Politikwissenschaft, Marquette University.

Inhaltsübersicht.

Einleitung.

I. More's Verständnis der Arbeit des Staatsmannes.

1. Kann die Vernunft die Freien regieren?

2. Erstens: Selbstherrschaft.

3. Regierende Bürger: Was ist nötig?

II. Utopie: Das Rätsel eines Staatsmannes.

4. Literatur und die Aneignung politischer Klugheit.

5. Utopia 1 und 2: Die Dramatisierung konkurrierender Lebensphilosophien.

6. Utopia 1: Die ciceronische Staatskunst.

7. Utopie 2: Augustinischer Realist.

III. Themen in More's Karriere als Staatsmann.

8. Die Grenzen der Vernunft und die Notwendigkeit des Gesetzes.

9. Reform statt Revolution: In Defense of Free.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813209135
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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