Bewertung:

Das Buch befasst sich mit dem berüchtigten Fall Thomas Quick, einem bedeutenden Justizskandal in Schweden, bei dem ein Mann aufgrund von Manipulation und Nötigung durch verschiedene Behörden mehrere Morde fälschlicherweise gestand. Es wurde für seine detaillierten Ermittlungen und seine fesselnde Erzählung gelobt, aber auch für seine Struktur und sein Tempo kritisiert, insbesondere in den letzten Teilen.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, akribisch dokumentiert und bietet eine fesselnde Untersuchung einer großen Justiztravestie. Es fängt die Komplexität des Falles ein und spricht aufgrund seines einzigartigen Ansatzes, der mit typischen True-Crime-Erzählungen bricht, Fans von wahren Verbrechen an. Die Rezensenten bemerkten, dass es fesselnd und lehrreich ist.
Nachteile:Einige Leser fanden das Ende enttäuschend und waren der Meinung, dass die zweite Hälfte des Buches durch übermäßige Details und einen Mangel an kohärentem Tempo beeinträchtigt wurde, so dass es sich eher wie eine ausführliche Liste anfühlte als eine fesselnde Erzählung. Der Wechsel zwischen dem ursprünglichen Autor und seinem Assistenten wurde ebenfalls als potenzielles Problem genannt, das den Gesamtfluss des Buches beeinträchtigt.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Thomas Quick: The Making of a Serial Killer
Ich frage mich, was ihr von mir denken würdet, wenn ihr herausfindet, dass ich etwas wirklich Schlimmes getan habe...“.
So beginnen die Geständnisse von Thomas Quick - Skandinaviens berüchtigstem Serienmörder.
1992 gestand Thomas Quick hinter dem Stacheldrahtzaun einer psychiatrischen Klinik für kriminelle Geisteskranke den Mord an einem elfjährigen Jungen, der seit zwölf Jahren vermisst worden war. In den folgenden neun Jahren gestand Quick mehr als dreißig ungeklärte Morde und gab zu, dass er die Überreste seiner Opfer verstümmelt, vergewaltigt und gegessen hatte.
In den folgenden Jahren war der unerschrockene Enthüllungsjournalist Hannes R�stam von Quicks Fall besessen. Er studierte die Ermittlungen bis ins forensische Detail. Er nahm jedes Verhör unter die Lupe, las die Urteile immer wieder, sah sich die Nachstellungen der Polizei an und spürte die Krankenakten und persönlichen Polizeiprotokolle auf - bis er schließlich mit einer erschreckenden Ungewissheit konfrontiert wurde.
Im Frühjahr 2008 reiste R�stam zu dem Ort, an dem Thomas Quick eine lebenslange Haftstrafe verbüßte. Er hatte nur eine Frage an Schwedens abscheulichsten Serienmörder. Und die Antwort erwies sich als weitaus erschreckender als der Mann selbst...