Bewertung:

Das Buch von Mark Goodacre bietet eine gründliche und sorgfältige Untersuchung der Beziehung zwischen dem Thomas-Evangelium und den synoptischen Evangelien. Es ist gut recherchiert und zugänglich, wenn auch keine leichte Lektüre, so dass es sich sowohl für Wissenschaftler als auch für allgemeine Leser eignet, die sich für frühchristliche Texte interessieren. Goodacre betont, dass es sich beim Thomasevangelium um eine Überarbeitung früherer christlicher Texte handelt, die sich an eine bestimmte Gemeinschaft richtete, und er liefert umfangreiche Fußnoten und Übersetzungen der Originaltexte.
Vorteile:Gründliche und präzise Wissenschaft, zugänglicher Schreibstil, umfangreiche Fußnoten, Übersetzungen von Originaltexten, respektvoller Umgang mit anderen wissenschaftlichen Meinungen und nützliche Einblicke in die frühchristliche Geschichte.
Nachteile:Einige Leser könnten es als dicht oder nicht leicht zu lesen empfinden; es wird darauf hingewiesen, dass sich das Buch an ein wissenschaftliches Publikum richtet, das möglicherweise nicht alle allgemeinen Leser anspricht. Außerdem könnten Goodacres Ansichten über die Priorität des Markus ohne Q für einige kontrovers sein.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Thomas and the Gospels - The Making Of An Apocryphal Text
Mark Goodacre legt dar, dass der Autor des Thomasevangeliums mit den synoptischen Evangelien vertraut ist.
Er zeigt, dass die Argumente für die Unabhängigkeit unzureichend sind und dass der Grad der Übereinstimmung zwischen Thomas und den Synoptikern viel zu groß ist, um durch mündliche Überlieferung vermittelt zu werden.